Infosite von Joe Brandes
Eine Website von Trainer Joe Brandes. Infos zu IT-Seminaren von A bis Z.
Das klassische PCS Zertifikat
Von der Hardware und Netzwerktechnik bis zu den den Betriebssystemen Windows, Windows Server und Linux
Ich biete diese Module an!
Zertifikat CMSOD
Module Basiszertifikat
Module Specialist
Ready for Tech Deep Dives...
Turnusmäßig findet ab dem 08. Dezember 2025 an der VHS Braunschweig ein "Windows Server"-Seminar aus der PC-Systembetreuer-Reihe (Zertifika: 📜 Fachkraft IT-Systeme und Netzwerke - FITSN) statt.
Anm.: das Prinzipbild ist auch für Pre/Post-Seminare einsetzbar. Die LibreOffice Draw Vorlage steht den Trainees zur eigenen Domaindokumentation und Anpassung zur Verfügung.
In diesem praxisorientiertem Seminar wollen wir die Verwaltung einer Firmen-Domäne mit Active Directory mit dem Windows Server 2025 Server-Betriebssystem aus dem Hause Microsoft kennen lernen.
Hier die Rahmendaten unseres Seminars:
🏠 Ort: VHS Braunschweig, Heydenstraße 2, Raum 2.11 ⏰ Zeiten: Mo, 08.12. - Fr, 12.12.2025; jeweils 08.30 - 16.00 Uhr📥 Downloads: OneDrive (Trainer Joe Brandes)📜 Freiwillige Prüfung für Zertifikat FITSN: 17.12.2025 ab 16.30 Uhr in Raum 2.11 (aktuell: 2 TN)📜 Status Erstkorrektur: erl. 24.12.2025 - Ihr Trainer gratuliert!
Ich werde unser Seminar an dieser Stelle wie immer durch ein ausführliches Protokoll und andere digitale Unterlagen begleiten ...Ihr Trainer Joe Brandes
Topics zum Einstieg:
Diesen Begriff hört man in meinen Seminaren häufiger 😜. Gemeint ist hier: das grundsätzliche Verständnis der fraglichen IT-Techniken. Am Besten gleich so, dass man auch nach einer Zeit ohne Beschäftigung mit diesen Techniken sehr schnell wieder in Fahrt kommt.
Unter einem roten Faden versteht man ein Grundmotiv, einen leitenden Gedanken, einen Weg oder auch eine Richtlinie. „Etwas zieht sich wie ein roter Faden durch etwas“ bedeutet beispielsweise, dass man darin eine durchgehende Struktur oder ein Ziel erkennen kann. Quelle: Wikipedia - Roter Faden
Unter einem roten Faden versteht man ein Grundmotiv, einen leitenden Gedanken, einen Weg oder auch eine Richtlinie. „Etwas zieht sich wie ein roter Faden durch etwas“ bedeutet beispielsweise, dass man darin eine durchgehende Struktur oder ein Ziel erkennen kann.
Quelle: Wikipedia - Roter Faden
Und da kann es dann auch schon mal sein, dass ich mich mit bestimmten Ausführungen, Techniken und Fachbegriffen wiederhole 😉!
Weitere Ausarbeitungen im Rahmen meiner IT-Seminare und Interessen findet man als RestructuredText Dokumente unter Kapitel Windows Server auf it.joe-brandes.de.
Mal sehen wo die Reise mit dieser Unterlage hingeht - Work in Progress (WIP) ...
Und los geht es mit unseren Windows Server Themen für die Seminarwoche.
Topics:
Über die Jahre haben wir die Seminare des FITSN (hier: Windows Server) in unterschiedlichen technischen Umsetzungen durchgeführt. In den meisten Seminarumgebungen habe ich als Trainer die gesamte Netzwerk-Infrastruktur-Technik (DHCP, DNS) für die Übungsdomänen bereitgestellt.
In unseren aktuellen Serverseminaren sollen alle Teilnehmer (TN) die Umsetzungen mit dem Microsoft Windows Server in einer jeweils eigenen Übungsdomäne durchführen können. Hierzu werden wir auf Host-Installationen mit Windows 11 Education (23H2) die Microsoft-Virtualisierungstechnik Hyper-V nutzen.
Die nötigen Installationen und Konfigurationen werden wir Step-by-Step miteinander durchführen und so ganz nebenbei die Microsoft-Virtualisierung Hyper-V praktisch nutzen. Diese Virtualisierungen stellen auch oft die Standards in modernen Infrastrukturen oder der Cloud (Azure) dar.
Entwurf der Netzwerkumgebung/Topologie für die Übungsfirmen der Teilnehmer. Jede Übungsfirma orientiert sich in der Nomenklatur nach der Platznummer (XY):
Planung der Anbindung der jeweiligen Virtuellen Domänenstrukturen mit einem eigenen ROUTER-XY mit den zu installierenden Diensten:
ROUTER-XY
Hinweis: die Server mit solchen und anderen Diensten bitte immer mit statischen IP-Konfigurationen verwenden! Man nennt andere Serverinstallationen, die einfach nur als Installationen in der Domäne sind Mitgliedsserver - also wortwörtlich: ein Server ist einfach nur Mitglied in der Domäen.
Wir erarbeiten uns für Domänenmodell und Netzwerk eine Dokumentation. Das geschieht per digitalem Tafelbild (Scribble) bzw. über ein LibreOffice Draw File.
Vergabe der Bezeichnungen: (siehe auch Befehle in Eingabeaufforderung hostname - oder natürlich Win + Pause ;-)
hostname
FIRMAXY
firmaxy.local
DC-XY
BDC-XY
CLIENT-XY-01
CLIENT-XY-02
SERVER-XY-01
SERVER-XY-02
IP-Adressen:
Domain-Hierarchien / Technisch: FQDN - Fully Qualified Domain NameHostname/Servername - Subdomains - Domains -TLD (Top Level Domain) - Root-Level (siehe Punkt)
Beispiel: (in Standardschreibweise Links-nach-Rechts)servername.subdom.domain.tld. (für FQDN ganz genau also eigentlich mit Punkt am Ende für Root-Level!)
servername.subdom.domain.tld.
Für die Trainer-Domäne also (z.B. und ohne Punkt am Ende):
DC-17.firma17.local
ROUTER-17.firma17.local
CLIENT-17-01.firma17.local
SERVER-17-01.firma17.local
Die Auflösungen müssen im Seminar immer wieder überprüft und die Funktionalität von DNS gecheckt werden (siehe nslookup !).
nslookup
Wir installieren und konfigurieren die Seminar-PCs mit Hyper-V unter Windows 11! Im Enterprise-Umfeld sind das dann einfach wieder Windows Server mit Hyper-V als Rolle (installierte Diensteumgebung inkl. Tools).
Vorgehensweise / Praktische Seminarumsetzungen:
Anmerkungen zu den Hyper-V-Installationen:
Nun folgen die eigentlichen Installationen unserer "virtuellen Firmen-Rechner" - beginnend mit dem erster Windows Server 2016/2019 als Router.
Wir werden den Hyper-V einfach nur für die virtuellen Umsetzungen nutzen. Allerdings ist an verschiedenen Stellen ein besseres Verständnis für die genutzten technischen Umsetzungen von Vorteil.
Das gilt insbesondere für die Nutzung des "Erweiterter Sitzungshost". Diese Technik ist - normaler Weise - in den "Hyper-V Einstellungen..." sowohl für die Server- als auch Benutzerebene aktiviert. Mit dieser Aktivierung können Hyper-V-VMs auf die volle technische Umsetzung der Hyper-V-Verbindungen zugreifen. Hierbei handelt es sich um RDP-Client-/Server-Technik, die insbesondere mit Windows-VMs hervorragend und performant funktioniert.
Der Zustand für die aktuelle Verbindung mit der VM lässt sich über ein kleines Symbol am oberen Rand der Verbindung erkennen.
Erweiterter Sitzungshost:
Einfacher Sitzungshost:
Für die Änderungen des Sitzungshost muss man sich neu an der VM anmelden!
Bitte Beachten: Für den Erweiterten Sitzungshost muss das Benutzerkonto für die Anmeldung an der VM Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder Remotedesktopbenutzer sein!
Entsprechende Übungen werden im Seminar erarbeitet. Für das Anmelden an Hyper-V-VMs sei an die Tastenkombination Strg + Alt + Ende oder das Menü "Aktion" der Hyper-V-VM erinnert.
Mehr Infos rund um den (engl.) Enhanced Session Mode: https://www.ninjaone.com/blog/configure-hyper-v-enhanced-session-mode/
Das Klonen von VMs mit dem Hyper-V sieht auf den ersten Blick recht einfach aus. Und natürlich sollte man nicht einfach Copy & Paste mit den VM-Dateien durchführen wie bei diversen anderen Virtualisierern.
Hinweis: der Einsatz hier dargestellter Techniken erfolgt entweder nach Anleitung durch den Trainer oder auf eigene Gewähr. Für unsere Seminarumgebungen ergeben sich nur sehr geringen Vorteile gegenüber manuellen Einzelinstallationen!Außerdem lasse ich den eigentlich wünschenswerten Einsatz des Audit Modes (Strg + Umschalten + F3) bei der Erstellung und Optimierung von Templates und die Unattend-Technik für das automatische Abarbeiten von OOBE weg!Es handelt sich also um die Q&D Solution (Quick & Dirty) - die offizielle professionelle und komplette "Sysprep"-Lösung ist das Windows ADK (Assesment and Deployment Kit) von Microsoft und/oder der Einsatz von WDS (Windows Deployment Service) auf einem Windows Server in einer Domäne!
Cloning 101: erst einmal die Vorgehensweise in Kürze:VM exportieren - dann VM importieren
Das Problem: Windows Betriebssystemen arbeiten mit den sogenannten SIDs! Diese müssen beim Einsatz geklonter Maschinen in einer Domäne hundertprozentig eindeutig sein. Microsoft liefert hierfür ein entsprechendes Tool (sysprep) mit, welches seinen Einsatz beim professionellen Massen-Ausrollen (Deployment) mit Tools wie ADK, WDS (Windows Deployment Server) zusammen mit DISM und unbeaufsichtigen Installationen (unattended.xml) hat.
Hier eine Kurzanleitung für den manuellen Einsatz mit unserer lokalen Entwicklungsumgebung bzw. Testumgebung für die Seminardomänen.
sysprep /generalize /shutdown /mode:vm
c't Special rund um das Thema: "VM-Generator c’t-Skript erstellt Windows-VMs in Hyper-V" - Heft 20/2020 S.162 ff. (Anmeldung!)
SEHR AUSFÜHRLICH!! - IN Short: Certs aus altem Hyper-V-Server exportieren - dann in neuem Server importieren
https://www.informaticar.net/hyper-v-vm-import-error-the-key-protector-could-not-be-unwrapped/
Meldung / Problem lösen: Hyper-V VM import error – “The key protector could not be unwrapped”
Der Windows Server 2016/2019/2022/2025 ist nur in 64-Bit verfügbar (genauer: alle Versionen ab 2008 R2).
Client/Server-Betriebssystem-Familie: NT - New Technology
Anm.: alle Microsoft Server ab Server 2012 R2 mit Ausrichtung auf die Azure Cloud („Microsoft Wolke“)
Standard und Datacenter Editions mit ansonsten gleichem Funktionsumfang
Aktuelle Preise werden im Seminar recherchiert und verglichen.Übersicht Editionen bei Microsoft (ohne Preise ;-): https://www.microsoft.com/de-de/windows-server/pricing
Standard Edition:
Datacenter Edition:
Insgesamt muss man sagen, dass ab dem Windows Server 2016 die Server von Microsoft durch eine Änderung von "Pro CPU" zu "Pro Core" Lizensierung teurer werden, aber eben auch neue und noch attraktivere Techniken bieten.
Spezielle Edition: (Anm.: kein Foundation Server mehr bei Windows Server 2016)
Essentials: 25 Benutzer und 50 Geräte, keine CALs nötig (Einzellizenz physikalisch oder virtuell); ab ca. 250 €; Hardwarebeschränkungen: 1 CPU / 10 Core, max. 64 GB RAM; kein späterer Umzug auf "echte" Server 2016 möglich!
Weitere Spezielle Editionen: Datacenter Azure Edition Ausgelaufene Editionen / Historische Editionen / ggf. in Enterprise (?): Storage Server: an Hardware gebunden - also nur über OEM-Kanäle; MultiPoint Premium Server: Academic Volume Licensing
Literatur/Buch: Microsoft Windows Server 2016 - Das Handbuch - Von der Planung und Migration bis zur Konfiguration und Verwaltung; ISBN-13: 978-3960090182
"Eines ändert sich mit Windows Server 2016 nicht: die Komplexität der Lizensierung." Zitat Thomas Joos (siehe auch Autor bei Herdt-Skripten)
"Eines ändert sich mit Windows Server 2016 nicht: die Komplexität der Lizensierung."
Zitat Thomas Joos (siehe auch Autor bei Herdt-Skripten)
TODO: aktuelle Literatur auflisten... / siehe auch andere Abschnitte
Wir benötigen:
Kosten CALs: ab ca. 20-25 € möglich[Aktualisierung Okt 2025: ca. 30 bis 40 € je nach User oder Device]
CAL - Client Access Licenses; Lizenzen modellieren nach Gerät (Device) oder Benutzern (User), kein Einsatz eines Lizensierungsservices mehr nötig - anders als bei den Terminal Services TS/RD und den TS/RD-CALs
Kostenlose Evaluation-Versionen (180 Tage) zum Testen in eigener Infrastruktur oder VMs (siehe Seminar)
Kostenloser uneingeschränkter (> 180 Tage) Hyper-V Server 2016 / 2019 (hier natürlich nur als Core) Microsoft hat mit der Version Hyper-V Server 2019 die kostenlose Verteilung des OS eingestellt - es gibt leider keine 2022er Variante!
Hardware Anforderungen Windows Server 2025: https://learn.microsoft.com/en-us/windows-server/get-started/hardware-requirements?tabs=cpu&pivots=windows-server-2025
Begriffe: Image-basierte Installationen - Toolsammlung Microsoft für Imageerstellungen/Anpassungen:
Partitionen:
Tool: diskpart (für cmd)
diskpart
Tipp: Zugriff auf cmd während der Installation mit Tastenkombination Umschalten + F10
Stichworte: statische IP-Konfiguration, sichere Passwörter, Updates/Aktualisierungen
Anm. zu Updates: in Firma Betrieb eines WSUS Servers (Windows Server Update Service) - Nachfolger vom SUS (Software Update Service)
Siehe auch in anderem Abschnitt - hier für neues Datenlaufwerk - Technikbegriffe - Infos Partitionen ...
diskmgmt.msc
E:
Kurz-Rekapitulation zu Booten mit bootmgr und /boot/bcd (Boot Code Configuration)
bootmgr
/boot/bcd
Fachbegriffe:
Technet-Artikel (MS) "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"
Wir führen eine Standardinstallation eines Windows Server 2016/2019/2022 bzw. 2025 durch:
router-17
192.168.17.1 / 24
ipconfig /all
Wichtig: immer wieder einen kontrollierenden Blick auf die geplante Struktur und die durchgeführten Installationen / Konfigurationen!
ROUTER-17
Wir installieren und konfigurieren auf dem Router die DHCP-Rolle für die LAN-Seite (siehe statisch konfigurierte Router-Adresse 192.168.17.1).
192.168.17.1
Konfigurationen:
192.168.17.100 - 192.168.17.150
255.255.255.0
8.8.8.8
1.1.1.1
Präzisierungen für DNS-Server-Konfigurationen:
10.100.200.1
192.168.17.10
Wichtig.: ohne Routing im LAN ist das Internet noch nicht verfügbar!
Recherche (siehe auch TN-Nachfragen) der Bindung eines Adapters zu einem Bereich:
Anleitung: Eigenschaften DHCP IPv4 - Register Erweitert - Bindungen... PowerShell: Get-DHCPServerv4Binding (Online Doc Microsoft Get-DHCPServerv4Binding)
Get-DHCPServerv4Binding
Server dann später mit statischen IPs (192.168.17.10 / .20 / .30 ) und es müssen dann auch die Konfigurationen zu Standard-GW (Router), DNS und DNS-Suffix wieder manuell konfiguriert werden!
Wir wollen das einfache Network Address Translation Routing, wie es auch bei Ihren "Fritz-Box / Speedport" Routern zum Einsatz kommt.
Idee: die Rechner im privaten LAN werden über eine öffentlichen IP an andere Netze (meist: Internet) angebunden. Alle Rechner können gleichzeitig Anfragen an Rechner und Internet senden und das NAT-Routing schickt/adressiert diese Anfragen an die richtigen Adressen im LAN zurück:
LAN - LAN-NIC 192.168.17.1 ↔️ NAT-Routing ↔️ 10.100.200.231 WAN-NIC - VHS BS Netz / WAN / Internet
NAT-Routing Installation über Rolle "Remotezugriff" (Anm.: Gesamte Remote-Technik für DirectAccess / VPN kommt gleich mit)
Weiterleitung (und Rückleitung) von Paketen zwischen NICs LAN ↔ WAN:Server ROUTER-17 verhält sich jetzt wie Ihr "DSL-Router" zu Hause
Konfiguration: über Remotezugriffs-Verwaltungskonsole - dann Rechts-Oben RRAS Verwaltung öffnen (Routing und RAS)
Wichtig: alle Maschinen (Dynamisch oder statisch) müssen das Standard-Gateway (Router) richtig eingetragen haben: 192.168.17.1 - LAN-Adapter der Maschine ROUTER-17
Router testen
Jetzt kommt der Test, ob alle Installationen / Konfigurationen funktionstüchtig sind:
Wir hängen den DC-17 vom Netz "Extern" auf das Netz "Privat" um (Anm.: bei ausgeschalteter VM) und starten den DC-17 neu. Jetzt muss der DC-17 dynamische IP haben - also erste IP-Adresse aus unserm Bereich (Scope) 192.168.17.100 und die entsprechenden Konfigurationen / Optionen (s.o. DHCP).
DC-17
192.168.17.100
Test wieder mit: ipconfig /all
Ob der DC-17 jetzt auch ins "Netz/Internet" kommt zeigt uns: ping www.bahn.de - voilá!
ping www.bahn.de
Wir installieren einen zweiten Windows Server - den späteren Domain Controller (DC) für unsere "virtuelle" Firma (siehe: Installation Router).
Solange wir noch keinen funktionsfähigen DHCP-Services in unserem (virtuellen) LAN haben, installlieren wir uns den DC einfach mit einem Netzwerkadapter mit "Extern"-Anschluss oder mit "Default Switch" und Grundkonfiguration - also Netzwerkkonfiguration automatisch - per DHCP - holen.
Auch hier bitte wieder die wichtigsten Infos überprüfen und der Maschine den geplanten Hostname (hier: DC-17 ) konfigurieren und Neustarten.
Jetzt haben wir alle nötigen Netzwerkstrukturen geschaffen, damit wir unsere Übungsfirma / Übungsdomäne firma17.local komplettieren können.
firma17.local
Ausführliche Rekapitulationen, ggf. TN-Fragen
Anm.: TN bekommen Infos und digitale Unterlagen zur Dokumentation
Anm.: Zuweisung zu Arbeitsgruppen / Domains in Windows stellt nur Hierarchien/Ordnungen zur Verfügung;Das hat nichts mit der Netzwerkfunktionalität zu tun!
client-17-01\joebadmin
firma17\domuser
Anmeldungen können "lokal" oder "am Server" durchgeführt werden: die Technik heißt immer SAM (Security Account Management) und den Vorgang nennt man Authentifizierung.
WICHTIGE Erkenntnis: die Benutzerprofile liegen standardmäßig immer auf der lokalen (also genutzten) Client-/Workstation-Maschine!
Konten und Ameldungen:
Die Infos können mit diversen Tools (siehe PowerShell) hinterfragt und erläutert werden (siehe whoami /all )
whoami /all
Anmeldungen technisch: Authentifizierungen (engl. authentication)Klassische Umsetzungen mit Benutzername + Passwort / moderne Varianten verlangen nach MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung - bzw. 2FA).
Technik: Smartcards, Biometrie, 2-Faktor-/Multi-Faktor-Authentifizierungen
Fragestellung für die Analyse von Berechtigungen und Co: Gegen welches Account-Management (SAM - Security Account Management; quasi "Kontendatenbank") werden Authentifizierungen geprüft/gestellt?Wieder im System mit whoami erklären.
Lokale Anmeldungen: client-17\joebadmin mit lokalem SAM auf Maschine client-17
client-17\joebadmin
Anmeldungen an Domäne: firma17\joestandard mit SAM auf DomainController (z.B. DC-17 als Domänencontroller für firma17.local)
firma17\joestandard
Anm.: wenn ein Konto einmal an der Domäne authentifiziert ist, dann lassen sich die Domänenkonten auch "offline" (z.B. in der Bahn / im Flieger ;-) weiter nutzen. Dann wird für die Anmeldung (Authentifizierung) die lokal gespeicherte (gecachete) Authentifzierung im lokalen SAM genutzt (genauer: im Security\Cache). Einschränkungen: Gruppenrichtlinie fordert ein explizites Login am DC; Anforderungen hinsichtlich Passwort (LocalMachine oder GP) verlangen einen Password-Wechsel.
Wichtig - Problematik SPoF (Single Point of Failure)
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)abgespeckte Version des Mainframe-IBM-Protokolls X.500
DNS, DHCP, DDNSDomain Name Service, Dynamic Host Configuration Protocol, Dynamic DNS (Zusammenarbeit des DHCP mit dem DNS-Server)
AD DS (Active Directory Domain Service)Active Directory Domänendienste (siehe Rolle über Server-Manager)
Domäne (engl. Domain)als Dreieck-Symbol in Dokumentationen; Organisationsstruktur für diverse Objekte (Benutzer, Gruppen, Drucker, Freigaben, ...)
DC (Domain Controller)Domänencontroller; Anm.: bitte für Ausfallsicherheit/Redundanz sorgen - 2. DC (klass.: Backup Domain Controller - BDC)
Client (genauer hier: AD-Client)Maschine, die in die Domäne aufgenommen wurde (Windows 11 Pro, Windows Server, ...)Diese Rechner werden standardmäßig im AD-Container "Computer" auftauchen.
MitgliedsserverWenn man eine Windows Server 2016 Installation als "Client" in die Domäne aufnimmt!
ReplikationSynchronisierung von AD-Eigenschaften in der Domäne über die verwaltenden Controller Anm.: kann Minuten aber in WAN-Strukturen auch viele Stunden dauern; kann mit Tools (AD-Konsolen; klassisch: repadmin; aktuell: Active Directory Replication Status Tool adreplstatus) manuell angestoßen werden
Domänenstamm (engl. Tree): Domänenstruktur mit Sub-Domains (z.B. verwaltung.firma17.local )
verwaltung.firma17.local
Gesamtstruktur (engl. Forest): die vollständige Grundstruktur für auch mehrere Domänenstämme oder aber zu Beginn nur eine Stammdomäne (erste Domäne in neuer Gesamtstruktur)
Funktionsebene (engl. Functionlevel):technologische Umsetzung mit Orientierung/Technik der Windows Server Varianten: 2008, 2008 R2, 2012, 2012 R2 bis 2016Anm.: FL 2016 auch für den Windows Server 2019 (!)
Betriebsmasterrollen (Link) - engl. FSMO-Rollen genannt (Flexible Single Master Of Operation, flexibler Einzelbetriebsmaster)einmalig auf Domänen-Controller der Gesamtstruktur: Schema-Master, Domänennamen-Mastereinmalig auf Domänen-Controller in jeder Domäne: PDC Emulator, RID Master, Infrastruktur Masterdiese Konfigurationen lassen sich über die "Active Directory Benutzer und Computer" und "Active Directory Vertrauensstellungen" oder können über cmd, PowerShell analysiert (netdom query fsmo) und verändert werden.
Migration: (siehe: Link 1, Link 2 E-Book , Anleitung Joos IP-Insider )z.B. ein "Umzug" einer Server 2012 R2 basierten Domäne auf Techniken umgesetzt mit Windows Server 2016quasi ein "Upgrade" für Domänen - technisch eine sehr spezielle und komplexe Umsetzung, die ausgiebige Analysen und Kenntnisse verlangt.
Die DCs erhalten immer eine statische IP: 192.168.17.10 / 24 mit DNS 10.100.200.1 (DNS aus VHS BS Netz für Internet Names) oder alternativ 8.8.8.8 (Google Public DNS) oder 1.1.1.1 (Cloudflare DNS)und Standardgateway: 192.168.17.1 (für Routing)
192.168.17.10 / 24
Über Server-Manager die nötige Software (Rolle: Active Directory Domänendienste - AD DS) installieren!Anm.: AD DS (Active Directory Domain Service; eingeführt mit Windows 2000 Server) der "Nachfolger" von NTDS (New Technology Directory Services); siehe hierzu auch gleichnamige Ordnerstrukturen im DC (C:\Windows\NTDS )
Die Maschine DC-17 (192.168.17.10 / 24) zu Domänencontroller für Domäne firma17.local promoten.Anm.: ehemaliges/klassisches Tool: dcpromo
Wir bekommen eine
Den für AD DS nötigen DNS-Server lassen wir gleich mitinstallieren!
Wichtig: alle Einstellungen natürlich wieder intensiv vor und nach den DC Heraufstufungen checken!Anm.: der DC stellt sich selbst (IP 127.0.0.1 bzw. ::1) als DNS-Server in seiner IP-Konfiguration ein.
Erste Erkundungen (nach Neustarts) von Rollen AD DS und DNS (im Server-Manager).
Wichtiges Grundverständnis:
Ohne eine Forward-Lookup-Zone für unsere neue Firmendomäne geht bei Active Directory gar nichts!
Technische Erlätuterng zu Forward Lookup Zone: der DNS löst aus Maschinenname dc-17 (bzw. Fully Qualified Domain Name - FQDN: dc-17.firma17.local. ) die zugehörige IP-Adresse auf (hier: 192.168.17.10 ).
Die Reverse-Lookup-Zone für die Domäne ist noch nicht konfiguriert. Für eine Firmennutzung sollte später diese Zone noch eingerichtet werden (siehe z.B. Mailserver; andere Intranet-Server). Dann kann der DNS uns für eine IP-Adresse den FQDN auflösen!
Erinnerung: Testwerkzeug für DNS-Funktionalität nslookup (meist als interaktives Werkzeug)
Installation einer Reverse-Lookup-Zone 17.168.192.in-addr.arpa
17.168.192.in-addr.arpa
Also Reverse-Auflösungen für alle IPs in Subnetz 192.168.17.0 / 24
192.168.17.0 / 24
Die Reverse Lookup Zone ist nicht zwingend für die Funktionalität AD DS nötig, aber sehr sinnvoll für alle weiteren Nutzungen und Strukturen im Firmennetz (Beispiele: Mailserver / Exchange)!
Anm.: mehr Erläuterungen zu nslookup, DNS und Co im Seminar "Netzwerk- und Internettechnik"
dsa.msc
Klassische Management-Console (*.msc) erkunden - Standard-Container:
Hinweis: für alle neuen Objekte (Benutzer, Gruppen) werden OUs (Organizational Units - Organisationseinheiten) erstellen!
Bitte keine neuen Objekte in den Standard-Containern anlegen!
Organisationeneinheiten (OUs) ermöglichen die Organisation von AD-Objekten z.B. nach Firmenstruktur (Lager, Verwaltung, ...) und zusammen mit Gruppenrichtlinien die Konfigurationen von Maschinen und Benutzern in diesen OUs.
Übungen: Installation eines "Windows 11"-Client für unser virtuelle Übungsfirma.Standardbenutzer in Domänen anlegen und auf "Client" nutzen...
Analyse der neuen Windows-Client Installation (hier: client-17 ):
client-17
Bei letztem Test fällt auf, dass durch die Verteilung von DNS-Servern wie 10.100.200.1 (statt dem nötigen neuen AD-DNS-Server auf DC-17) durch unseren aktuellen DHCP-Server keine Namensauflösung für firma17.local gelingen kann. Das muss aber funktionieren, damit wir bei die Aufnahme des Rechners in die Domäne firma17.local durchführen können.
Also: Rekonfiguration des DHCP-Servers router-17 mit der richtigen DNS-Server Verteilung (jetzt: 192.168.17.10 ) und gleich noch den Domänennamen firma17.local per DHCP verteilen lassen, was später Namens-Auflösungen und -Nutzungen im Intranet erleichtert.
Anm.: für die Änderungen der Systemeigenschaften "Computername - in Domäne statt Arbeitsgruppe" benötigt man lokale Adminrechte. Für die Aufnahme in der Domäne muss man sich als "authentifizierter Benutzer" ausweisen - das könnten tatsächlich auch Domänen-Benutzer-Konten leisten (genauer: das ist 10-mal möglich).
Gruppenübung mit Fertigstellung aller Domänenmitgliedschaften für alle installierten Systeme.Immer wieder: Einsatz von Testwerkzeugen (ping, ipconfig, nslookup)!
Fachbegriff: Mitgliedsserver, wenn man eine Windows Server 2016/2019 Installation als Client in die Domäne aufnimmt!
Kurzdarstellung:siehe auch Analyse der Standardkonten für Benutzer und Admins im AD und auf dem Client (lusrmgr.msc - Lokale Benutzer- und Gruppenverwaltung)
Übung: Analyse der Benutzerrechte auf den Clients für Domänen-Benutzer und Domänen-Admins
Tipp / Wichtig / Best Practise:
Immer werden Accounts (Konten) Mitglieder in Globalen Gruppen! Bitte nie die Mitgliedschaften direkt in den Domain Lokalen Gruppen oder auch später bitte keine einzelnen Benutzerkonten bei Berechtigungen für Freigabe/NTFS eintragen!Also: immer Globale Gruppen definieren und Mitgliedschaften konfigurieren. Dann die (Globalen) Gruppen für Berechtigungen, Freigabe oder andere Gruppenzugehörigkeiten nutzen.
Erinnerung / IT-Grundgesetz - für jedes Betriebssystem gilt: die tägliche Arbeit als "normaler User" und die administrativen Tätigkeiten als "Admin"
Bei unseren Windows Betriebssystemen ergibt sich folgende Gegenüberstellung
runas
Bei den Windows Pro/Enterprise Varianten kann man mit speziellen Gruppenzugehörigkeiten (z.B. Gruppe Netzwerkkonfigurations-Operatoren) für Benutzer zusätzliche Berechtigungen ermöglichen - Übungen zu Benutzern und Gruppen folgen...
Das Betriebssystem sieht die Benutzer- und Gruppenobjekt in Form von Security Identifiers (SID):
C:\Users\joestandard>whoami /allBENUTZERINFORMATIONEN---------------------Benutzername SID================== ==============================================pc17\joestandard S-1-5-21-1050434216-2544497520-1104811520-1002...
hier: Aufruf in cmd mit Befehl whoami /all ; so kann man die Konten/Objekte auch umbenennen.
Wichtig: gelöschte SID (also Objekte) können nicht einfach wiederhergestellt werden!
Passwort ändern (Benutzer: Strg + Alt + Entf - Passwort ändern); im AD als Admin "Kennwort festlegen"
Mehr dann in den folgenden Übungen...
Gruppentypen:
Nutzung: Sicherheitsgruppe - die "Standard"-Globale GruppeAlternativ: Verteilung (etwas für Maillisten und Co)
Gruppenbereiche:
In letzter kann man also auch Benutzer und Gruppen aus anderen Domänenstämmen und Gesamtstrukturen aufnehmen.
Mit AD-Benutzer und Computer (dsa.msc) kann man neue AD-Objekte anlegen und nach Plan verdrahten.
Übungsszenario: Außendienstmitarbeiter mit Notebook
Ausführliche Übungen für TN:Benutzer firma17\joestandard soll bei Notebook client-17 dessen Netzwerk konfigurieren dürfen!
PC17
Dadurch ergeben sich folgende Mitgliedschaften:Useraccount joestandard Mitglied von Globaler Gruppe Netzwerker-> Netzwerker sind Mitglied der Lokalen Benutzergruppe Netzwerkkonfigurations-Operatoren von client-17
Wichtig also: die Mitgliedschaft einer Globalen Gruppe (hier Netzwerker) zur client-17 Lokalen Gruppe Netzwerkkonfigurations-Operatoren (und nicht etwa beim DC).
Anm.: das ist dann bei Terminal Server / Remotedesktopdiensten später dasselbe Vorgehen: man muss dann wieder die User für die Remotedesktop-Nutzungen in die Lokale Gruppe Remotedesktopbenutzer des Terminal Servers "packen".Bei den Umsetzungen mit Hyper-V-VMs ist diese Umsetzung ebenfalls wichtig, wenn man die erweiterten Sitzungseigenschaften einer Hyper-V-VM nutzen möchte (ideale Auflösungen, Sound-Unterstützung, Copy & Paste, ...)
Tipp/Übung: Das Zuordnen der Gruppenzugehörigkeit auf den Clients kann man später auch zentral organisieren/automatisieren (sieheGruppenrichlinien) - falls man das mal bei sehr vielen PCs/Laptops/Usern machen müsste!
Profil-Typen:
Wichtig: jeder Benutzer arbeitet an seinem PC/Client immer mit einem "Veränderlichen und Lokalen Benutzerprofil"
Klassische Alternative: servergespeichertes Benutzerprofil (serverbased profile) - siehe Profil-Kontenblatt des BenutzersAnm.: so müssten aber heutzutage Gigabyte-große Benutzerprofile synchronisiert werden!
Datei: ntuser.dat - benutzerspezifischer RegistrierdatenbankteilEin Profil als unveränderlich (mandatory) konfigurieren: ntuser.dat umbenennen in ntuser.man (mandatory profile)
ntuser.dat
ntuser.man
Die Lösung mit servergespeicherten Profilen führte zu massiven Problemen bei immer größer werdenden Benutzerprofilen!Lösung: nur die variablen und interessanten Teile des Benutzerprofils auf einen Server umleiten (Roaming Profiles). Diese Ordnerstrukturen dann als Offline Ordner auf den Clients pflegen und clever mit den Serverfreigaben synchronisieren bzw. als moderne Offline-Ordner (unterwegs) nutzen.
Analyse der Verzeichnisstrukturen unsere Windows Installationen und der Benutzerprofile:C:\Users - Anm.: Ordner Benutzer im Windows Explorer "nur eingedeutscht"
C:\Users
Technik für Aufruf / Anzeige / Analyse: Eingabeaufforderung (cmd) mit Befehl dir /a (alles im Verzeichnis anzeigen lassen)So erkennt man: "Dokumente und Einstellungen" ist eine Junction (Abzweigung) zu C:\Users (Tool: mklink /? - seit Windows 2000 dabei!)
dir /a
mklink /?
Anm.: das erklärt "Fehlermeldung" bei Doppelklick, da ein Doppelklick nur auf Dateien, Ordner oder einfache Links/Verknüpfungen "funktioniert".
Benutzerprofil C:\Users\%username% (Anm.: Variable für Benutzername!) Hinweis auf Ordnerstrukturen und Junctions, SymLinks zu Ordnern (symlinkd)
C:\Users\%username%
Besonderes Interesse: C:\Users\%username%\AppData mit Unterordnern Local, LocalLow und RoamingDer Ordner .\AppData\Roaming wird uns bei unseren Übungen zu den "Roaming Profiles" wieder begegnen (siehe Ordnerumleitung AppData (Roaming) ).
C:\Users\%username%\AppData
Roaming
AppData (Roaming)
Berechtigungen bitte immer ohne Freigabe-Assistent erstellen! (Herdt-Skript W2016N S. 182 unten)Windows Explorer konfigurieren: Organisieren - Ordner- und Suchoptionen - Register Ansicht - Freigabe-Assistent deaktivieren
Freigaben kennen nur drei einfache Berechtigungen:
Erläuterung / Erklärung zu Security-Principal (Spezialgruppe) Jeder:Jeder / Lesen - hier ist wieder "Jeder Berechtigte" gefragt, also die AD-Benutzerkonten plus die Domänenbenutzer, denen meine Domäne vertraut! Siehe: Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen
Syntax bei Freigabenamen: Freigaben mit $ am Ende sind "versteckt"
Administrative Freigaben C$, E$; Erinnerung an Auflistung in cmd mit net share
net share
DFS - Distributed File System
[Wikipedia] Das Distributed File System (DFS, englisch für Verteiltes Dateisystem) von Microsoft ermöglicht es, im Rechnernetz verteilte Verzeichnisse zu Verzeichnisstrukturen zusammenzustellen. Die Verzeichnisse können sich auf unterschiedlichen Datenspeichern befinden und erscheinen Benutzern dennoch als geschlossene Struktur.
Plan: Wir wollen den router-17 in Domäne aufnehmen, um von DDNS (Dynamic DNS: "Zusammenarbeit" von DHCP mit DNS) zu profitieren und den Router auch über einen Windows Server-Manager sauber mitverwalten zu können.
Anm.: hierfür muss - wieder (!!) - die Namensauflösungen für firma17.local funktionieren!Also: DNS LAN-Seitig auf 192.168.17.10 konfigurieren und mit nslookup testen!
In der Domäne muss sich ein solcher DHCP-Server erst einmal als offiziell ausweisen: DHCP autorisieren!Anm.: autorisierendes AD-Konto muss mindestens zu den Organisations-Admins gehören.Also: AD-Konto nutzen und bitte nicht den lokalen router-17\Administrator.
Engl.: ADAC (Active Directory Administrative Center)
Neues Tool zur AD-Verwaltung; blendet alle Objekte des Active Directory standardmäßig ein
ADAC ermöglicht Zugriff auf die entsprechenden PowerShell Aufrufe zur Durchführung in der neuen Befehlszeile für Microsoft Betriebssysteme.
Hinweis: neue Benutzerkonten ohne Passwort sind immer deaktiviert!
Tipp für dsa.msc (Active Directory Benutzer und Computer): Ansicht - Erweiterte Features aktivieren, damit sich auch "vor versehentlichem Löschen" geschützte Objekte löschen lassen.
Im Seminar führen wir praktische Übungen zum ADAC durch und verschaffen uns einen kleinen Einblick in die Welt der PowerShell Cmdlets.
Von den Vorschlägen zu Systemverbesserungen im Server-Manager profitieren:
Get-BpaModel | Invoke-BpaModel
Anm.: ggf. diverse "gelbe/rote" Warnungen/Fehler können ignoriert werden
In der AD DS Serververwaltung findet man jetzt BPA Einträge:
Anm.: die Best-Practice Vorschläge analysieren/verstehen!
Übersicht für Umsetzungen auf Windows Clients und Mitgliedsservern:
RDP / Remote Desktop
klassischer Begriff: Terminal Service - nicht mehr für mehrere, gleichzeitige Zugriffe geeignet (Anm.: ohne komplette RD-Server Rolle: Remotedesktopdienste)
RDP-Server aktivieren auf gewünschtem "Server": Win + Pause - Remoteeinstellungen - RDP aktivieren Standard: nur Admins haben RDP-Zugriff, gerne aber auch User in der lokalen Gruppe Remotedesktopbenutzer des gewünschten "Servers" (kann auch Win10-Client sein!)Software: mstsc (Microsoft Terminal Service Client)
RSAT - Remoteserver Verwaltungstools (Remote Server Administration Tools)
inklusive Server-Manager und allen Verwaltungstools (z.B. dsa.msc - Active Directory Benutzer und Computer) auf Windows Client
Ab Windows Version 1809 werden die RSAT-Tools als "Optionale Features" direkt bereitgestellt: siehe wieder "Link zu RSAT-Tools" - Features on Demand
Natürlich kann die Bereitstellung auch mit der PowerShell erfolgen:Get-WindowsCapability -Online | Where-Object { $_.Name -like "*rsat*" -and $_.State -eq "NotPresent" } | Add-WindowsCapability -Online
Get-WindowsCapability -Online | Where-Object { $_.Name -like "*rsat*" -and $_.State -eq "NotPresent" } | Add-WindowsCapability -Online
Für die Bereitstellung der RSAT-Tools sollte etwas Zeit eingeplant werden. Von der Komplettinstallation aller RSAT-Tools via obigem PowerShell Oneliner muss ich daher leider in Seminarumgebungen abraten. Dort gehe ich einfach als Admin eines Windows Client auf die Optionalen Features und installiere manuell die 4-5 RSAT Tools, die wir im Seminar nutzen wollen.
Windows Admin Center
Die moderne (browsergestützte) Administratitionsoberfläche - auch als zentrale Gateway-Lösung in der Firma einsetzbar!Verschiedene Enterprise-Firmen (HP, Lenovo, Dell, Fujitsu) bieten Extensions für Ihre eigenen Server-Technologien über das Admin Center an.
Das Installationspaket (*.msi) muss aus denselben Portalen wie die Eval-Versionen heruntergeladen werden und benötigt somit einen Live-Account von Microsoft.
Ausführliche Übungen im Seminar - inklusive Nachinstallation von Extensions zur Pflege des AD, DNS, DHCP, ...
PowerShell
Remote Sessions und WebAccess - zeige ich in PowerShell SeminarenDie PowerShell Remote Sessionen können auch über den Server-Manager mittels Kontextmenü auf verwaltete Server geöffnet werden!
Andere technischen Umsetzungen:
Mit dem Windows Server 2025 zeigt sich beim Verbinden mit anderen Server manchmal ein Fehler, der die Verbindung scheitern lässt. Hier eine beispielhafte Meldung: "Fehler ROUTER-18: Fehler beim Aktualisieren der Konfiguration: Der WS-Verwaltungsdienst kann die Anforderung nicht verarbeiten. Die berechnete Antwortpaketgröße (517179) überschreitet die maximal zulässige Umschlaggröße (512000)."
Hier sind anscheinend Paketgrößen definiert, die von moderner Servertechnik überschritten wird.Siehe beispielhafte Recherchen und Lösungen:
[Status Dez 2025] Mit der PowerShell-Lösung aus Quelle "Sven Str..." den Fehler behoben:
Set-WSManInstance -ResourceURI winrm/config -ValueSet @{MaxEnvelopeSizekb = "550"}
Den Aufruf auf den beteiligten Servern durchführen. In Vorseminaren hatte ich die Registrylösung genutzt, die ebenfalls funktionierte.
Lokales Beispiel für Richtlinien auf DC: secpol.msc (Lokale Sicherheitsrichtlinie) aufrufen:Verwaltung - Lokale Sicherheitsrichlinie - Kennwortrichtlinien -> alles GRAU/unbearbeitbar - ist eben alles Lokal!
secpol.msc
Einstellungen ändern mittels Gruppenrichtlinienverwaltungs-Konsole: gpmc.msc - Group Policy Management Console - Bearbeiten mittels Rechte Maus (gpedit.msc - GP Editor):
gpmc.msc
gpedit.msc
Übung: Ändern der "Default Domain Policy" - Anpassen der Kennwortrichtilinien
Default Domain Policy - Computerkonfiguration - Richtlinien - Windows Einstellungen - Sicherheitseinstellungen - Kontorichtlinien - Kennwortrichtlinien
Wichtige cmd-Tools für die GPOs:
gpupdate /force
dcgpofix
gepresult
rsop.msc
Die GPOs sind in der Management Konsole unter Gruppenrichtlinienobjekte zentral organisiert (Gruppenrichtlinienverwaltung - gpmc.msc ) und dann als Verknüpfungen den jeweiligen Objekten zugewiesen.
In der Gruppenrichtlinienverwaltung stehen darüber hinaus graphische Analyse- und Modellierungswerkzeuge für spätere intensive Beschäftigungen mit Gruppenrichtlinien bereit.In der Konsole gibt es das Tool rsop.msc (Resultant Set of Policies - Richtlinienergebnissatz) für die Zusammenfassung der Richtlinien auf den Clients.
GPOs werden mit dem Group-Policy-Editor bearbeitet ( gpedit.msc ). Es wird nicht gespeichert. Im Grunde handelt es sich um Registry-Tweaks.
Diese Konfigurationen sind nicht in "Sekundenschnelle" AD-weit verfügbar. Auch ohne Replikationspartner (siehe 2. DC/BDC) benötigt das AD eine gewisse Zeit für die saubere Verarbeitung von neuen Richtlinien. Dazu kommen noch Besonderheiten wie die Ausführungsrichtlinien für (PowerShell) Skripte, die als Standard eine verzögerte Ausführungen nach GP-Client-Anmeldung vorsehen (Standard: 5 min - siehe GP "Anmeldeskriptverzögerung konfigurieren" bei Computerkonf. - Richtlinien - Adm. Vorlagen - System - Gruppenrichtlinie).
Group Policy Objekte (GPOs) bestehen aus zwei Teilen:
Erzwingen der Computer-/Benutzer-Policies: gpudate /force Anm.: bei Computer-Policies ggf. mit Fehlermeldungen je nach verlangten Richtlinien
gpudate /force
Zielobjekte für GPOs:
GPO-Optionen:
Optionen geben dann mit Vererbung über die Hierarchien Sinn (z.B. verschachtelte OUs).
Die Richtlinien (und Skripte) auf einem System werden in einer klar definierten Reihenfolge abgearbeitet: https://learn.microsoft.com/de-de/windows-server/identity/ad-ds/manage/group-policy/group-policy-processing
Speicherort (Harddisk des DC): C:\Windows\SYSVOL\sysvol\seminar.local\policies bzw.: C:\Windows\SYSVOL\domain\policies mit ...\domain\ als Verknüpfung /Link / Junction
C:\Windows\SYSVOL\sysvol\seminar.local\policies
C:\Windows\SYSVOL\domain\policies
Die Resource findet sich natürlich über die Standard-Freigaben eines Domänencontrollers im Netz.
Mit Hilfe von Gruppenrichtlinien lassen sich Tausende von Konfigurationen an Maschinen und in Benutzer- und Software-Umgebungen realisieren - bitte auswendig lernen 😉.
Beispielhafte GPO-Idee: Anzeigeoptionen für Benutzer einer OU deaktivieren - ein Klassiker aus den Tagen ohne Virtualisierungen / Hyper-V
Anm.: bei Umsetzungen mit Hyper-V-VMs die Nutzung von einfachem Sitzungsmodus (also nicht Erweiterter Sitzungsmodus) beachten oder eben Übungen mit anderen GPO-Konfigurationen.
Policy: Benutzerkonfiguration - Richtlinien - Administrative Vorlagen - Systemsteuerung - Anzeige - Einstellung: Systemsteuerungsoption "Anzeige" deaktivieren
Anm.: die Aktualisierung der GPO kann auch ohne Neuanmeldung mittels gpupdate /force auf Client "erzwungen" werden!
Weitere GPO-Ideen: Im Seminar werden unterschiedliche praktische GPO-Umsetzungen nach Anleitung durchgeführt
Und manchmal recherchieren wie einfach nach spannenden GPOs (oder Trainee-Themen) und versuchen unser Glück.
Eine besondere Herausforderung sind Umsetzungen für GPOs, die andere Umsetzungen wie Netzwerkfreigaben und Berechtigungen verlangen. Das führt uns zu einem meiner Lieblingsthemen: den Roaming Profiles Folders.
Vorbereitung von Gruppenrichtlinie für Ordnerumleitungen: bei den folgenden Berechtigungen immer eine Globale Gruppe für Berechtigungen nutzen!
Beispiel mit Profilordner Desktop oder Documents
Gruppenrichtlinie für Ordnerumleitungen konfigurieren - hier: Eigene Dokumente - C:\Users\%username%\Documents ) auf einen Ordner auf "Datei-Server" umleiten
C:\Users\%username%\Documents
Erinnerung: Deutsches Webportal zum Thema Gruppenrichtlinien (mit Tipps, Tricks, Übersichten)
Hier jetzt die praktischen Umsetzungen:
Active Directory: wir wollen wieder sauber mit eigens konstruierter Globaler Sicherheitsgruppe arbeiten
Neue OU roamers mit neuem Benutzer joeroamer und Gruppenzugehörigkeit (Mitgliedschaft) zu neuer Globaler Gruppe roamers erstellen
roamers
joeroamer
Anm./Erinnerung: bei den Berechtigungen immer eine Globale Gruppe für Berechtigungen nutzen - niemals einzelne Benutzerkonten!
Datenträger/Explorer auf "Datei-Server" (hier: DC-17 ): Daten-LW-Freigabe: E:\roaming erstellen und freigeben mit Freigabename roaming und folgenden Standardberechtigungen: (Microsoft-Vorschlag / "Best Practises")
E:\roaming
roaming
Gruppenrichtlinienverwaltung: Neues GPO roaming-documents (oder gerne GPO mit ausführlicherer Beschreibung) erstellen und bearbeiten:
roaming-documents
GP-Editor: Benutzerkonfiguration - Richtilinien - Windows Einstellungen - Ordnerumleitungen - Dokumente - Rechte Maustaste - Konfigurationen vornehmenSiehe auch Extra-Register für "Exklusive Zugriffe" und "Verschieben/Behalten" von Dateien
Erinnerung: GP-Objekt roaming-documents mit OU roamers verknüpfen (bitte nicht vergessen!)Gruppenrichtlinien aktualisieren oder einfach einen Moment warten!
Hier eine Anleitung als Scribble aus Seminar:
Neuen User seminar\joeroamer anmelden - hier existiert jetzt im Benutzer-Profil kein lokaler Ordner Documents mehr (checken mit cmd - dir)!in Eigenschaften (Rechte Maus) von "Ordner Dokumente" sieht man den neuen UNC-Pfad: \\DC-17\roaming\joeroamer\Documents
seminar\joeroamer
\\DC-17\roaming\joeroamer\Documents
Anm.: bei den aktuellen Windows OS in Pfadzeile des Explorers oft nicht mehr erkennbar!Technische Umsetzung auf Client: Offline-Ordner für "Eigene Dokumente" (siehe Systemsteuerung - Synchronisierungscenter - Offlinedateien)
Anm.: in Windows 10 werden entsprechende Ordner mit Zusatz-Symbol für die Offline-Sync-Technik ausgestattet
... eines MBR-Rechners - bei UEFI Nutzung von GPT
Wichtig: die folgenden Daten liegen in einer ersten aktiven Partition mit Namen "System Reserviert" (ca. 500 MB), die automatisch beim Installieren (Partitionieren) für uns angelegt worden is.
Tipp: die Partition kann man sich mal kurz per Datenträgerverwaltung mit Laufwerksbuchstaben (z.B. U:) sichtbar/nutzbar machen!
Boot/BCD
memtest
winload.exe
winload.efi
Weitere Infos:
Übung/Hinweis: Ändern von Laufwerksbuchstaben, Erstellen von RAID, Verkleinern von Volumes, ...
Hinweis auf die Eigenschaften:
Analyse für Laufwerke: MBR oder GPT? Erinnerung: Technet-Artikel (MS) zum Thema Partitionen: "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"siehe Rechte Maustaste - Eigenschaften - Register Volume
MBR vs. GPT - eine kleine Gegenüberstellung "Master Boot Recort" vs. "GUID Partition Table"
Analyse der vorliegenden Festplatten-Partitionsstile mittels der Datenträgerverwaltung - Eigenschaften einer HD - Registerkarte: Volumes
Hinweis für Windows Komplettsysteme: Technik Secure Boot beachten (für Neu- und Parallelinstallationen BIOS/UEFI Optionen beachten)Tipp: bei Parallelinstallationen mit freien Linux Betriebssystemen entscheidet man sich oft Secure Boot zu deaktivieren.
Für Installation von Windows-Systemen mit UEFI/GPT Partitionierungsstil muss bei der Installation eine "UEFI DVD" Auswahl gewählt werden z.B.: bei ASUS-Boards beim Start F8 für eine erweiterte Bootauswahl (oder F2/F11 bei MSI-Boards)
Technet-Artikel (MS) zum Thema Partitionen: "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"
Windows kennt sowohl Basis-Datenträger als auch Dynamische Datenträger.Zweck: flexiblere Größenänderungen und Software-RAIDs (RAID 0 Striping und RAID 1 Mirroring/Spiegelung)
Anm.: keine Übungen mehr zu den klassischen Batch/CMD-Skripten, da Skripting heute bei An-/Abmelden mittels GPOs abgearbeitet wird. Und natürlich handelt es sich heute (meistens) um PowerShell-Skripte.
In Kürze:
Freigabe auf DC - Netzlaufwerk per NETLOGON-Skript lw-n-mappen.cmd Skript-Einzeiler: net use N: \\dc00\projectX Skript lw-n-mappen.cmd wird im Kontenblatt Profil eines AD-Users konfiguriert / Anm.: erfordert also manuellen Eingriff des Admin!
lw-n-mappen.cmd
net use N: \\dc00\projectX
Berechtigungen für Freigabe und NTFS:
Befehl für Mapping von Netzresourcen (Freigaben / Drucker): net use (mit Schaltern /?, /persistent, /delete) - weitere Befehle s.u.
net use
Anm.: die Übung ist gut für praktische Erfahrungen mit Skripten und NetzwerklaufwerkenDie modernen Varianten werden später per Gruppenrichtlinien und Start-/Stop Skripten als normale Skripte (*.cmd) oder PowerShell-Varianten (*.ps1) konfiguriert.
Anm. für das Skripting per GPOs: die Pfade zu den Skriptordnern führen in die User-Unterordner des jeweiligen GPO!WICHTIG: seit Windows 8.1 werden die Login-Skripte standardmäßig mit einer Verzögerung von 5 Minuten (!) durchgeführt, was selbstverständlich wieder durch eine Gruppenrichtlinie angepasst werden kann (Darstellung windowspro.de).
An dieser Stelle eine kurze Auflistung der (wichtigsten) Net Befehle:
net view
net /?
Tipp - Freigabe mit Eingabeaufforderung/cmd erstellen: net share roaming=E:\roaming /grant:"seminar\Domänen-Benutzer,FULL" /remark:"Freigabe für Roaming-Technik"
net share roaming=E:\roaming /grant:"seminar\Domänen-Benutzer,FULL" /remark:"Freigabe für Roaming-Technik"
Anm.: die Anführungszeichen/Strings in cmd nicht immer nötig - aber Tipp falls mal in PowerShell unterwegs!
Es folgt ein technischer Vergleich mit Netzwerkdrucker - bei dieser Analyse ist alles wie immer:
Bei Druckserver (also der Client/Server-Technik) sind die Treiber (und auch Druckaufbereitung) zentral auf Server, während Netzwerkdrucker (zwar auch im Netz verbunden sind) die Treiber jeweils auf den nutzenden Clients haben!
Druckeranschlüsse:
Treiber auf Druckserver:Die Treiber sind nicht nur für den Server sondern immer auch für die Clients nötig (XP / Vista / Win7 / 32-Bit, Win7 32-Bit/64-Bit / Win 8.1 / Win 10 / Win 11)Hinweis: beim Kauf des Druckers für den Einsatz als Druckserver also unbedingt auf geeignete Druckertreiber achten!
Spooling (Druckaufträge in Speicher auf Datenträger zwischenspeichern) mit Spoolordner: C:\Windows\system32\spool\PRINTERS
C:\Windows\system32\spool\PRINTERS
Spool-Ordner werden besser auf Datenlaufwerk oder Speziallaufwerk - hier: E:\__spool ) untergebracht.
E:\__spool
Begriffe:
Praxis: Installation / Einrichtung "Druckserver" auf router-17 oder dc-17 und veröffentlichen im "Verzeichnis"; auf Clients mit freigegebenem Drucker verbinden bzw. "Drucker hinzufügen" (Domänen-Benutzer und alle "Vertrauten" sind berechtigt); Hinweis auf Gruppenrichtlinie in Benutzerkonfiguration für das automatisierte "Verbinden" mit den Druckservern im AD
dc-17
Über den Server-Manager hat man wieder ein Extra-Tool: Druckverwaltung
Bereitstellung von Druckern in Domäne per Gruppenrichtlinie: (learn.microsoft.com - Steuern von Druckern ... )
Kurzdarstellung / Drucker Adm. Vorlagen: Computerkonfiguration - Administrative Vorlagen - Printers mit den gewünschten Einstellungen wie z.B. "Neue Drucker im AD automatisch veröffentlichen".
(Wikipedia Link) Versuch der Optimierung von Geschwindigkeit und Redundanz/Ausfallsicherheit
Gegenüberstellung: Software- vs. Hardware-RAID (Vor- / Nachteile kennen)
Server-Software-RAID-Level: (Anm.: bei Windows werden 0 und 1 als SW-RAID-Level unterstützt / nicht Windows Home!)
Anm.: RAID kann mit virtuellen Systemen leicht gezeigt werden, da man einfach weitere HDDs einbauen kann (Übung im Seminar: RAID 5 auf DC).
Diskussion von Backupstrategien und Konzepten ("W-Fragen?"; siehe auch Modul PC-Systemsupport-Infos bzw. s.u.)
Einrichtung der Windows Server-Sicherungsfeatures über Windows Server Manager -> Features - Feature "Windows Server-Sicherung" hinzufügen
Zeigen: Sicherung konfigurieren / einrichten; Wichtig: bei Sicherungen auf UNC-Pfaden werden Sicherungen immer überschrieben
CLI-Tool: wbadmin (für die Konsole - siehe wbadmin /? )
wbadmin
wbadmin /?
Technik: Sicherung im laufenden Betrieb mit Hilfe von VSS (Volume Shadow Service - Volumenschattenkopien; auch nötig für die sogenannten Vorgängerversionen)
Alternative Backp-Software: (eine kleine Auswahl)
Einschätzung: Systemdaten vs. Eigene Dateien
klassische Trennung:
Backup-Software kombiniert heute alle Ansätze.
Windows Werkzeug: Dateiversionsverlauf mit Dateisicherungen von Bibliotheken und Desktop - dort auch Link für Systemabbildsicherung (unterhalb) verfügbar.in Vorversionen Vista / Win7 bitte Systemsteuerung - Sichern und Wiederherstellen
Backupstrategie / Backupideen
Hinweis: Bitte für die Server-Seminare die Fachbegriffe kennen (z. B. Inkrementell vs. Differentiell) und die Tools eines Windows Server: Windows Server Sicherung bzw. wbadmin für die Konsole.
Hier noch ein paar Topics zum "Backup-Thema":
Gründe für Datensicherung:
Datensicherungsstrategie (W-Fragen)
Wichtig: Dokumentation und Testen der Strategie nicht vergessen!
Zur Erinnerung: die Windows Server 2016, 2019 und 2022 stellen im Grunde dasselbe AD DS (Active Directory) dar - technisch: denselben Funktionslevel! Der Windows Server 2025 stellt eine Neuerung dar gegenüber diesen Vorgängern - oder wenn man so will: diesem Vorgänger!
Version 2025
...tbc..
Server 2019
Windows Server 2019 - Das umfassende Handbuch - Rheinwerk Verlag5 Autoren, 1285 Seiten, 2019, gebunden Rheinwerk Computing, ISBN 978-3-8362-6657-4
Versionen 2012 R2 / 2016
Oldie but Goldie and OpenSource
OpenBook vom Rheinwerk Verlag (früher Galileo Verlag):der 1400-Seiten-Wälzer Windows Server 2012 R2 von Ulrich B. Boddenberg "Das umfassende Handbuch" als OpenBook (Download/ Offline-Webseite); Link zur gedruckten Version des Buchs - Druckversion bei Verlag vergriffen!
Herdt-Skripte
Schwerpunkt Gruppenrichtlinien
Ich gebe Anmerkungen und Hinweise zur Musterprüfung und Empfehlung für die Prüfungvorbereitung:Bitte auf unsere Seminarthemen konzentrieren! - Orientierung: unsere Roten Faden also dieser Beitrag (als Schwerpunkt)
Digitale Unterlagen:
Falls Sie Ihre komplette VM-Domäne mitnehmen wollen:
Seminarende:
Hier kommen ein paar "Specials" aus dem Dunstkreis des Seminars...
Die Trainees der Serminare bekommen eine komplette Screenshot-Sammlung zum Seminarverlauf digital bereitgestellt.
Beispielhafte Screenshots aus Vorseminar Windows Server:
Teil 01:
Teil 02:
Teil 03:
Teil 04:
Teil 05:
Install-Stick mit "allen gewünschten" Install-Medien: Ventoy Boot Stick
Ventoy modifiziert einen USB-Stick, sodass man von hierauf kopierten ISOs direkt booten kann. Also nur noch ein Stick, statt für jede Boot-/Install-Umgebung einen einzelnen speziell präparierten Stick.
Die folgende Anleitung solle nur eine "Quick & Dirty" Anleitung für Seminarumgebungen darstellen! Ich habe halt nur keine Lust ständig meine "hochkomplen" Kennworte einzugeben.
In Enterprise Umgebungen müssen die Passwort-Ablagen natürlich besser gesichert / abgesichert und ggf. auch mit MFA kombiniert werden. Das kann man natürlich auch wieder alles über die PowerShell und OpenSource Tools (wie KeePass / KeePassXC) erledigen lassen.
Passworte (verschlüsselt) in lokaler Datei ablegen:
# Q & D PW local $cred = Get-Credential -Message "Bitte Kennwort eingeben:" -UserName firma17\Administrator $cred.Password | ConvertFrom-SecureString | Out-File -FilePath passwd.pwd
Jetzt kann man die Ablage mit einem kurzem Skript zum Aufrufen von Programmen - hier: Server Manager - nutzen:
# PowerShell script: start Server Manager with Credential from local $cred.Password file $pw = Get-Content passwd.pwd | ConvertTo-SecureString $cred = New-Object System.Management.Automation.PSCredential "firma17\Administrator", $pw Start-Process -Credential $cred C:\Windows\System32\ServerManager.exe
Und ich wiederhole:
Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy Remotesigned -Scope CurrentUser
Ideen für Lösungen:
Und das können wir gerne auch im Rahmen von PowerShell Seminaren vertiefen 😉
Mit Zugriff auf OnBoard (Microsoft) Tool Winget können wir sehr leichte Software auf den Windows System nachinstallieren.
Es folgen ein paar beispielhafte Winget-Codes:
# Installs via Winget# # Commands: winget list winget upgrade # list all upgradables winget upgrade --all ## winget installs - before search of Software via winget search winget install --id 7zip.7zip winget install --id Mozilla.Firefox winget install --id Microsoft.PowerToys winget install --id Mozilla.Thunderbird winget install --id KeePassXCTeam.KeePassXC winget install --id ONLYOFFICE.DesktopEditors winget install --id Mobatek.MobaXterm winget install --id Notepad++.Notepad++ winget install --id Microsoft.VisualStudioCode winget install --id Git.Git winget install --id FastStone.Viewer winget install --id Starship.Starship
Selbstverständlich lässt sich das auch per PowerShell-Skripts automatisieren.
Aus gegebenem Anlass ;-) hier mal ein paar beispielhafte Anleitungen für das Wiederherstellen - oder Erstellen - von administrativen lokalen Benutzerkonten mit Windows Boardmitteln.
Oder wir greifen zu Admin-Boot-Repair-Tools
Quick and Dirty / Kurzanleitung:
Die richtige Partition für Windows System aussuchen: Microsoft basic data
$ fdisk -l...Gerät Start Ende Sektoren Größe Type/dev/sda1 2048 923647 921600 450M Windows recovery environment/dev/sda4 1161216 122882047 121720832 58G Microsoft basic data...
Menü von chntpwd Tool:
- - - - User Edit Menu: 1 - Clear (blank) user password 2 - Unlock and enable user account [probably locked now] 3 - Promote user (make user an administrator) 4 - Add user to a group 5 - Remove user from a group q - Quit editing user, back to user select
Ablauf in der Konsole:
$ loadkeys de-latin1.map$ fdisk -l$ mount -t ntfs /dev/sda4 /mnt$ cd /mnt/Windows/System32/config$ /mnt/Windows/System32/config# chntpw -l SAM$ /mnt/Windows/System32/config# chntpw -u user01 SAM 1 / q / y$ cd /$ umount /mnt$ reboot
Viel Glück und Erfolg!
Have Fun!
...to be continued ...
Ihr Trainer Joe Brandes
Sie finden auf dieser Seite - als auch auf meiner privaten Visitenkarte joe-brandes.de einige Hintergrundinformationen zu mir und meinem Background.Natürlich stellt die IT einen Schwerpunkt in meinem Leben dar - aber eben nicht nur ...
Private Visitenkarte / Technik: HTML & CSS joe-brandes.de
Ich erarbeite und konzipiere seit über 30 Jahren IT-Seminare und -Konzepte. Hierfür stehen der "PC-Systembetreuer / FITSN" und der "CMS Online Designer / CMSOD". Ich stehe Ihnen gerne als Ansprechpartner für Ihre Fragen rund um diese und andere IT-Themen zur Verfügung!
BECSS Visitenkarte / Technik: HTML & CSS becss.de
Wer einmal zum Snookerqueue gegriffen hat, der wird es wohl nicht wieder weglegen. Und ich spiele auch immer wieder gerne eine Partie Billard mit den Kumpels und Vereinskameraden. Der Verein freut sich über jeden, der einmal in unserem schicken Vereinsheim vorbeischauen möchte.
Billard Sport BS / nicht mehr von mir betreut billard-sport-braunschweig.de