An der VHS Braunschweig findet ab dem 21.09.2020 ein weiterer Bildungsurlaub zum Modul "PC Systemsupport" aus dem Zertifikat "Fachkraft IT-Systeme und Netzwerke (VHS)" statt.

In einem praxisorientiertem Seminar zum aktuellen Betriebssystem Windows 10 (Pro) aus dem Hause Microsoft werden wir uns die Grundlagen und Feinheiten der Installation, Konfiguration und Administration erarbeiten.windows 10 impressionen 800px

Hier die Rahmendaten unseres Seminars:

Ort: VHS Braunschweig, Heydenstraße 2, Raum 2.11
Zeiten: Mo., 21.09. - Fr., 25.09.2020; jeweils 08.30 - 16.00 Uhr
freiwillige Prüfung: Interesse an einer freiwilligen Prüfung wird im Seminar mit TN besprochen/koordiniert
Termin: Mi., 30.09.2020, 16.30 Uhr
(aktuell: 4 Interessierte)
Erstkorrektur: erledigt -
alle TN haben mit guten und sehr guten Ergebnissen bestanden - Ich gratuliere.

Ich werde unser Seminar an dieser Stelle - wie gewohnt - ausführlich begleiten...
Ihr Trainer Joe Brandes

Tag 01 - Montag

Montag, 21.09.2020, 08.30 - 16.00 Uhr

Kurseinstieg:

Cobra-Shop - vergünstigte Schüler/Studenten/Lehrer Versionen für VHS-Teilnehmer (Link)
leider kein Windows OS oder Office mehr, aber gerne nach anderen SW-Produkten oder Videomaterialien schauen

Windows Versionen NT - New Technology

(Wikipedia-Artikel) Vorgänger / eine kurzer historischer Abriss:
Anm.: bitte nicht mit DOS-Technikfamilie DOS / Windows 3.x / Windows 95 / 98 / ME vermengen/verwechseln!

Windows NT 4.0 (4.0)
Windows 2000
(5.0)
Windows XP
(5.1)
(engl.: eXPerience)
bis hier klassische New Technology Technik mit dateibasierten CD-Installationen
------------------------ Neuentwicklungen der Oberflächen Windows und unter der Haube von Windows NT
WindowsVista (6.0)
(engl.: Ausblick ;-)

Windows 7 (6.1)

ab Vista dann Image-basierte Techniken
siehe Tools wie das WAIK ab Vista oder
Nachfolger ab Win8 dann ADK ; DISM, Windows System Image Manager - Win SIM,  ...
Microsoft schafft ein neues Benutzerprofil in C:\Users und passt die Profile für zentrale Nutzungen über Server an;
mit dem Aero-Desktop wurde eine moderne Fensterdarstellung geschaffen
Versionen: Ultimate, Enterprise, Professional, Home Premium, Home Basic (ohne Aero), Starter (Netbooks, 1 GB, kein Multi-Monitor)
Firmennutzung mit Extra-Technologien: (Professionell, Enterprise, Ultimate):
Domänen (Windows Server verwaltetes Active Directory), Bitlocker (Verschlüsselung - auch für komplette Festplatten), komplette Benutzer- und Gruppenverwaltung, Remote Desktop Service
Anm.: direkte Upgrades von Vista nicht empfehlenswert (besser Neuinstallationen)
Version über Eigenschaften - Computer oder über die Befehlszeile (Win + R cmd => Version 6.1.7601 entspricht Win7 inkl. SP1) 
(Windows 8.0) - (6.2)
Windows 8.1  (6.3)
Microsoft "erfindet die Kacheln" - eine Oberfläche für die "Apps"
Anm.: Kurzform von Application / Anwendung aus dem Windows Store
Die moderne Kacheloberfläche "Modern UI" (ursprünglich als "Metro" bezeichnet) soll das klassische Startmenü beerben und ist für die Nutzung mit Touch-Eingaben und Displays optimiert.
Versionen Windows 8 (früher Home), Windows 8 Pro (früher Professional), Windows 8 Enterprise (wieder für Firmen als Volume Licenses)
Updates von 8.0 auf 8.1 wurden kostenlos über den Windows Store verteilt;
alle hier genannten Versionen dann einfach mit 8.1
spezielles Windows 8 System: Windows 8 RT für Tablets ohne Installationsmöglichkeiten für x86/x64-Software
Produkt-Keys bei Kaufsystemen nur noch im UEFI gespeichert (keine Aufkleber mehr) - Auslesen mit spez. Software möglich (Chip-Artikel)
Windows 10 
Version 1507 - 10.0.10240
dann: 1511, 1607, 1703, 1709, 1803, 1809, 1903, 1909, 2004 (20H1), ...
eingeführt 29.07.2015 als Version 1507 (Build 10240)
als (kostenlose) Upgrade-Variante den Windows 7 / 8.1 Kunden angeboten bis Ende Juli 2016!
mit dieser Version ist es dann erst einmal Schluss mit neuen Varianten (Windows 11, ... ;-) sondern es wird Windows als SaaS (Software as a Service) geben mit immer laufenden Updates
Microsoft hat die "Kacheln - Modern UI - Metro" Oberfläche durch ein modernes kombiniertes Startmenü ersetzt
Programmversionen: (früher hätte man hier von "Service Packs" gesprochen - Windows 10 auf Wikipedia)
NT 10.0.14393, Version 1607, Codename: Redstone 1, "Anniversary Update"
NT 10.0.15063, Version 1703, Codename: Redstone 2, "Creators Update"
NT 10.0.16299, Version 1709, Redstone 3, "Fall Creators Update"
NT 10.0.17134, Version 1803, Redstone 4, "April 2018 Update"
... siehe Windows 10 Versionen auf Wikipedia ...
NT 10.0.19041, Version 2004 bzw. 20H1, "April 2020 Update" vom 27. Mai 2020
(End of Support 14. Dezember 2021)

Tabellarische Übersicht über Windows NT (New Technology) Betriebssysteme Microsoft

Techniken bei Pro / Enterprise / Education

... also nicht in den Home-Verianten! Kurzübersicht:

  • Remotedesktop
    Rechner lassen sich fern-verwalten (RDP-Server-Funktion) - alle Windows haben RDP-Client (siehe mstsc.msc )
  • komplette Benutzer-/Gruppen-Verwaltung
    siehe Verwaltungskonsole lusrmgr.msc bzw. als Teil der Computerverwaltung realisiert: Snap-In
  • Domänenzugehörigkeit
    Windows Server Domänen verwaltet mit Microsoft Serverprodukten
  • Bitlocker
    Verschlüsselungstechnik - auch für komplette Festplatten/Partitionen; Kurzdarstellung der Verschlüsselungstechnik:
    benötigt eigentlich TPM-Plattform (eine HW-Unterstützung) - kann aber auch ohne diese Unterstützung mit entsprechender Anpassung einer Richtlinie (engl. policy) mit Hilfe des Gruppenrichtlinieneditors (gpedit.msc) zum Verschlüsseln überredet werden
    dann Eingabe von Passwort zum Win-Start bzw. Bereitstellung eines USB-Schlüssels.
  • Virtualisierungstechnik Hyper-V
    VMs fast wie in den Serverprodukten von Microsoft

Neue Version seit Mai 2017 (und Anfang 2018 schon wieder ausgelaufen!):
Windows 10 S (für "Schulen") - Technik wie bei Home bzw. Pro, aber mit starken Einschränkungen für Softwareinstallationen (Beschränkung bei SW auf offiziellen Windows Store) und der Einschränkung von Edge als Standardbrowser; kann kostenlos auf Home / Pro "upgegraded" werden (kurzer Klick im Windows Store und Neustart)

Installationen im Seminar

Technik: Wechsel SSDs (Sandisk 120 GB oder 240 GB) und per MCT (Media Creation Tool von MS) bereitgestellte Install-Medien DVD für TN

Installation: Windows 10 Pro 2004 - Build 19041

Updates: für ordentliche Treiberunterstützungen (siehe Grafikkarten) muss ein Windows Update angestoßen werden, das für die Treiberinstallation oft "hängt". Man könnte im LAN die Treiber für die Komplettierungen der Systeme auch lokal bereitstellen.

Diskutieren der Ausstattung unserer Systeme mit Hilfe des Gerätemanager (manche Geräte zwar per Plug & Play PnP erkannt, aber noch keine Treiber)

Hinweis: wir installieren "lediglich" - wir führen keine Aktivierung der Lizenzen durch (s.u. - ist bei diesen Windows 10 Systemen ja auch nicht nötig, weil auf der HW schon Win 10 Pro installiert/aktiviert war - siehe getauschte originale Wechsel-SSD der Trainings-PCs)!

Lizenzen

bei Komplett-PCs / Notebooks meist nur Wiederherstellungs-Techniken mit Boot-CD/DVDs und/oder versteckten Recovery-Partitionen
also: als Käufer erhält man gar keine funktionstüchtige Install-DVD (!) oder gar die "Lizenz per DVD"

Ablage/Info der Microsoft Lizenz-Schlüssel: (Beispiel-Tool zum Auslesen)

Windows XP
Windows Vista
Windows 7
als Aufkleber an Rechnern und/oder in Rechnungen 
Windows 8.x im UEFI-BIOS
Windows 10 online auf Microsoft-Signaturservern (Kombination aus HW-Info und Key zur Wiedererkennung von HW bei Neuinstallationen)
Microsoft nennt das "Digitale Signaturen"

Installations-DVDs erhältlich als

  • OEM (Original Equipment Manufacturer) - eigentlich mit Hardware ausgelieferte Software - "inklusive" Lizenz;
    aber nochmals: Komplettsystemen liegt normaler Weise nur eine Wiederherstellungs-DVD bei - nicht eine echte Installations-DVDs
  • SBE (System Builder Edition DVD - inklusive Lizenz);
    Übung: Preise für Home und Pro Versionen Windows 10 recherchieren (Preise ab 90 €)
  • MCT-DVD bzw. ISOs (über Media Creations Tools von Microsoft für Windows 8 und Windows 10 Betriebssysteme; Beispiellink 1 Winfuture ; Beispiellink 2 Winfuture - ohne Lizenz (!!) - dann kann man mit "Generic Key" oder eben auch ohne Key die passenden Betriebssysteme installieren und dann später mit eigenem Key aktivieren - Beispieleintrag Forum zu Windows 8.1)
  • offizielle Microsoft-ISO-Dateien bei Microsoft und alternativen "vertrauenswürdigen" Downloadquellen (hier wieder als Beispiel Winfuture)
  • Evaluation-DVDs aus Microsoft Technet (mit eigenen Lizenz Keys und Laufzeiten - typischer Weise 90 Tage); Konto bei Microsoft nötig

64-Bit (Hard- und Software)

Überwindung der 4-GB-RAM-Barriere - also bei 32-Bit-System sind maximal 4 GB physikalischer Arbeitsspeicher (RAM) möglich

Bei 64-Bit ist auf Treiber/Kompatibilitäten achten, was heute (2020) und bei vernünftiger Hardwareauswahl keine Herausforderung mehr darstellen sollten und natürlich bei guten Anbietern vorab gecheckt werden kann!  Eselbrücke für Rechnungen:

  • 210 ki (kibi)
  • 220 Mi (Mibi)
  • 230 Gi (Gibi)

Kleinbuchstabe i also für die 1024er Werte; Beispiel: DVD-R-Medium 4,7 GB (Gigabyte) - beim Brennen mit einer Software dann bei 4,3 GiB (GibiByte - 10243) Medium "voll"

Windows Desktop

...früher: Aero-Desktop - heute: "Windows-Kacheln"

siehe auch Extra-Beitrag für Shortcuts/Tastenkombinationen)
oder die PowerToys von Microsoft (Shorcut Guide der PowerToys)

shortcut guide ms 800px

Shortcut Guide von Microsoft PowerToys

Hier ein paar Shortcut-Klassiker:

  • Win + R (Start - Ausführen)
  • Win + E (Explorer / Dateimanager)
  • Win + I (Windows Einstellungen)
  • Win + L (Desktop sperren)
  • Win + D (Desktop anzeigen / Fenster on/off)
  • Win + M (alle Fenster minimieren
  • Win + Cursortasten (Fenster navigieren), Win + D (Desktop sichtbar, bwz. Win + M für Minimieren)
  • Win + P (Projektor / Multimonitorbetriebe)
  • Strg + Alt + Entf (Menü mit diversen Optionen; inkl. Taskmanager, Passwort ändern - bei VM bitte Strg-Rechts + Entf)
  • Win + Pause (Systemeigenschaften)
  • Alt + Tab vs. Win + Tab
    Durchschalten der Programme/Apps mittels Maus - bei Win+Tab die Desktops mit Nutzerhistorie/Timeline

ab 8.1: Win-Logo auf Desktop mit Linker und Rechter Maustaste (mit Win + X erhält man Menü)
Win + X also eine Startmenüvariante (für die Kachel-"Haters" und als Ersatz für Win10-Kachel-Startmenü
Einblenden der Dateierweiterungen über Konfigurationen "Ordner- und Suchoptionen" des Windows Explorers (Win + E; s.u.)

Es finden sich leicht Portale mit Übersichten und Shortcuts in allen möglichen Aufmachungen: Website, PDF, ...

Windows Update

... Seminarrechner aktualisiert - in ersten Durchgängen ;-)

Nutzung der automatischen Aktualisierungen für das Betriebssystem (OS - Operating System) und die Microsoft Anwendungen (später auch MS Office)
Nach Basisinstallationen sind oft mehrere Durchläufe nötig.

In Firmen Nutzung des WSUS (Windows Server Update Service von Microsoft - Link)
Manche Webseiten stellen Downloads/Installpaket aller "Patches" für Windows-OS bereit: Winfuture Update Packs (als Beispiel - aber hier nur für Win7- und Win8-Systeme);
da hat man alles auf einen Schlag, aber ggf. auch Aktualisierungen, die das eigene System nicht benötigt hätte

Hinweis auf "KB-Nummern" der Updates: Knowledge Base - Wissensbasis - Microsoft Artikel mit Infos zu den Aktualisierungen

Windows Update manuell (Vervollständigung der Systemaktualisierungen)

Wenn die Windows Update (z.B. Downloads der Grafiktreiber Intel iGPU bzw. Nvidia GT 630) nur "tröpfeln", kann man die Treiber manuell (von Fujitsu Support Seite) herunterladen und installieren, was das Windows Update unterstützt/beschleunigt
Tipp für Windows 7 und Windows 8.1/10 Neuinstallationen:
Artikel aus c't 23 / 2015 Seite 90 ff. Windows 7 / 8.1 schneller installieren und die Updates besser im Griff in mehreren Fachartikeln
Einstellungen der Windows Update Techniken in Windows 10 Pro:
Verteilen der Updates im LAN/WAN, Aktivieren/Deaktivieren der Updates, Teilnahmen an den "Windows Insider Preview Builds" (Vorabversionen);
wichtig: keinerlei Einstellungen dieser Art bei Windows 10 Home - dort soll alles automatisch und ohne User-Eingriff laufen!
Anm.: die Apps - also der Windows Store - hat eine eigene Aktualisierungstechnik!

Benutzer

... Verwaltung und Philosopie - ein erster Einblick

Standard-Benutzer (joestandard) vs. Computer-Administrator (joebadmin - siehe Windows-Installation / Komplettierung)

Grund: Trennung von Berechtigungen, Absicherung gegen absichtliche und unabsichtliche Manipulationen
Übung: Erstellen eines alternativen Standardbenutzer-Kontos und Nutzen/Anmelden des neuen Benutzers als Standardbenutzer

Benutzerkonzept: Computeradministrator vs. Standardbenutzer

IT-Grundgesetz - für jedes Betriebssystem gilt:  die tägliche Arbeit als "normaler User" und die administrativen Tätigkeiten als "Admin"

Bei unseren Windows Betriebssystemen ergibt sich folgende Gegenüberstellung

Computeradministrator Standardbenutzer
Benutzerkonto ist Mitglied in der
Lokalen Benutzergruppe "Administratoren"
Benutzerkonto ist Mitglied in der
Lokalen Benutzergruppe "Benutzer
kann neue Benutzer / Gruppen anlegen und verwalten
und für Benutzer neues Passwort festlegen
kann nur sein eigenes Passwort ändern
kann Datum/Uhrzeit für das System ändern kann nicht Datum/Uhrzeit ändern
kann Ordner für das Netzwerk freigeben kann keine Freigaben erstellen
kann Datei(en) und Ordner in C:\ erstellen kann nur Ordner in C:\ erstellen
auch CA muss verschiedene Programme/Tools
extra "Als Administrator ausführen" lassen/aufrufen
z.B. Eingabeaufforderung (cmd) oder die PowerShell
muss immer für Admin-Aktionen die Programme/Tools
mit "Rechte Maus - Als Administrator ausführen" lassen/aufrufen
Alternative:
cmd-Tool  runas  (klassische Technik unter NT)

Bei den Windows Pro/Enterprise Varianten kann man mit speziellen Gruppenzugehörigkeiten (z.B. Gruppe Netzwerkkonfigurations-Operatoren) für Benutzer zusätzliche Berechtigungen ermöglichen - Übungen zu lokalen Benutzern und Gruppen hierzu folgen.

Das Betriebssystem sieht die Benutzer- und Gruppenobjekt in Form von "Security Identifiers" (SID):

C:\Users\joestandard>whoami /all

BENUTZERINFORMATIONEN
---------------------

Benutzername SID
================== ==============================================
pc17\joestandard S-1-5-21-1050434216-2544497520-1104811520-1002
...

hier: Aufruf in cmd mit Befehl whoami /all  ; so kann man die Konten/Objekte auch umbenennen; gelöschte SID (also Objekte) können nicht einfach wiederhergestellt werden!

Benutzerkontensteuerung (User Account Control - UAC)

Einstellung für Benutzerkonfiguration  (3. oder gerne auch 4. / höchste Stufe) in Kombination mit Standard-Usern
Und wieder Empfehlung: saubere Trennung von Standardbenutzer vs. Admins (bzw. besondere Gruppenmitgliedschaften wie Netzwerkkonfigurations-Operatoren, Remotedesktopbenutzer nutzen)

Tools "des Tages"

Computerverwaltung "Schweizer Messer" (compmgmt.msc - Snap-In für Microsoft Management Console: MMC.exe)
Geräte-Manager (devmgmt.msc - Analyse von Plug & Play und Treiberausstattung),
Task-Manager (Auslastung des Systems - freier RAM) - siehe hier auch Link zum Resourcenmonitor ( resmon.exe )
System (mittels "Win + Pause" und Eingabeaufforderung cmd - Version 10.0.17134)
Systeminformationen (mittels msinfo32 )

Gesamtübersicht Windows-Onbord-Werkzeuge über Registerkarte "Tools" von msconfig.exe  (benötigt UAC und zeigt Liste von Tools)

Windows Explorer Konfiguration

auch in neuen Profilen später die versteckten Systemordner und versteckten Dateien und Ordner einblenden
Praxis: Ausblenden der "Erweiterung bei bekannten Dateitypen" deaktivieren → sprich Einblenden der Erweiterungen

Optionen für Explorer-Start in "Mein PC" (war früher: Arbeitsplatz)
Erste Orientierung in Systemlaufwerk C: und seinem Wurzelverzeichnis (Root-Dir) C:\  

Ordneranalyse C:

Dateien in Hauptverzeichnis hiberfil,sys, pagefile.sys, swapfile.sys    

Ordner C:\Windows :
Programme: regedit.exe, explorer.exe (mehr als nur Dateimanager), notepad.exe
Unterordner: Temp, System32 (bzw. SysWOW64 - Systemfolder on Windows 64 Bit), SoftwareDistribution, Prefetch

Einsatzzwecke diskutiert und kurz dargestellt:

hiberfil.sys  

Datei für Ruhezustand (Suspend to Disk; Erläuterungen auf Wikipedia); Hinweis auf Hybriden Standbymodus (seit Microsoft Windows Vista); Ein-/Ausschalten über eine administrative Eingabeaufforderung (cmd) mit Befehl  powercfg -H on | off
Wichtig: wegen UAC und Benutzersicherheitskonzept müssen auch Admins die cmd extra mit hohen Rechten (Als Administrator ausführen...) starten, um den Befehl powercfg  nutzen zu können

pagefile.sys  

Auslagerungsdatei zum Auslagern ungenutzter Daten aus physikalischem RAM; siehe auch VMM Virtual Memory Management
Konfiguration mittels Win + Pause (System) - Erweiterte Systemeigenschaften - Erweitert - Speichernutzung - Einstellungen - Erweitert - Virtuellen Arbeitsspeicher
Übung zu pagefile.sys durchgeführt

swapfile.sys  

Optimierungen der Auslagerungstechniken in Zusammenarbeit mit den Apps von Windows 8 / 10 und Optimierungen für Systemstarts der Betriebssysteme

 

Screenshots aus dieser Seminarwoche 2020:

.. Screenshots folgen ...

 

Screenshots aus Seminarwoche 2018:

  • BenutzerkontensteuerungBenutzerkontensteuerung
  • ComputernameComputername
  • SystemsteuerungenSystemsteuerungen
  • Windows UpdateWindows Update
  • MMC KonsolenMMC Konsolen
  • RessourcenmonitorRessourcenmonitor

 

 

Tag 02 - Dienstag

Dienstag, 22.09.2020, 08.30 - 16.00 Uhr

Ausführliche Rekapitulationen, TN-Fragen, Freiwillige Prüfung koordinieren, Wechsel-SSDs dokumentieren (SSD# - Platz#)

Laufwerk C: "entschlacken/aufräumen"

Kontextmenü LW C: - Eigenschaften - Bereinigen - Systemdateien bereinigen

Nur auf diese Art kann man gesammelte Datenmassen wie "Windows Update-Bereinigung" oder Windows 10 -Sicherungen (Vorversionen Windows z.B. nach Upgrades Version 1909 auf 2004) sicher entfernen.

Es können oft 2-stellig GB Daten entfernt werden und das kann je nach vorhandener Technik (HDD statt SSD) auch eine beträchtliche Zeit dauern!

Benutzerprofile

... Verzeichnis:  C:\Users 

Gegenüberstellung der klassischen Windows 2000 / XP Profile mit Vista / Win7 / Win8 / Win10 ergibt:

  • C:\Dokumente und Einstellungen\username\Desktop  (2000 / Win XP)
  • C:\Users\username\Desktop  (Vista / Win 7 / Win 8 / Win 10)

Hinweis zu Desktop-Ordner: C:\Users\Public\Desktop   (siehe Dateien Desktop.ini  und Löschmöglichkeiten für Dateien)

Erläuterung zu "Verbindung(en)" (Junctions); Kommandozeilentool für Junctions oder SymLinkD : : mklink (Hilfe mit mklink /?)
Wenn man jetzt versteht, dass es sich bei manchen "Ordnern/Links" im Windows Explorer (z.B. "Dokumente und Einstellungen") um solche Junctions handelt, dann wird klar, dass ein Doppelklick darauf mit einer "Fehlermeldung - Zugriff verweigert" abbricht, da Doppelklick ein "Öffnen" bedeutet (als Dateihandler") und so etwas eben nur bei Dateien/Ordnern geht und nicht bei den Junctions!

Tipp: den Benutzerprofile-Ordner AppData (Pfad: c:\Users\username\AppData\Roaming  ) genauer anschauen; besonders die Roaming Strukturen enthalten z.B. die kompletten Mozilla Firefox Benutzerprofile, die sich nahezu beliebig zwischen verschiedenen Plattform - sogar verschiedenen OS - austauschen lassen oder später zentral auf "Servern" für Benutzer nutzen lassen

Übung: Benutzerprofilordner analysiert - NTUSER.DAT stellt den benutzerspezifischen Anteil der Registrierdatenbank (registry) dar; z.B. Mauskonfiguration (linke/rechte Maus, Doppelklickgeschwindigkeit), Tastatureinstellungen, Windows Explorer Konfigurationen (Dateierweiterungen ein-/ausblenden, Versteckte Systemdateien einblenden)

Übung zur Exklusivität von Benutzerprofilordnern:
Benutzer A kann nur in Profil "Benutzer A" und nicht in die anderen Profilverzeichnisse.
Wichtige Erkenntnis: das trifft auch auf einen "administrativen" Benutzer zu!

Registrierdatenbank

Wichtigkeit/Bedeutung, Tools (regedit, regedt32, reg)

Erklärung zu HKEY: Hive Key also "Bienenstock Schlüssel), was auf die Komplexität der Konstruktion hinweist,
in regedit seit Windows 10 Version 1703 wurde eine Eingabezeile/Adresszeile eingebaut

Systemstart

... eines "MBR-Rechners" - bei UEFI später Nutzung von GPT

  • Einschalten (Reset - Drücken des Einschalt-Tasters),
  • BIOS (Basic Input Output System, neue Bios-Techniken: UEFI, welches BIOS-Techniken beinhaltet),
  • POST (Power On Self Test)
  • Bootsequenz abarbeiten - Bootmedien / Bootquellen
    Netzwerk: PXE Preboot Execution Environment / TFTP,
    Optische Medien: USB, CD / DVD / BD,
    klassische Datenträgermedien: HDD/SSD, Diskette
  • HDD (Hard Disk Drive, oder natürlich gerne auch SSD Solid State Drive)
  • MBR (Master Boot Record vor den eigentlichen HD-Daten-/Partitionsbereichen)
    mit Partitionstabelle 4 Einträge möglich: also aktive, primäre Partition finden (Gemeinsamkeit ALLER MS OS)
    speziell: Erweiterte Partition mit logischen Laufwerken (siehe Technet-Artikel (MS) zum Thema Partitionen: "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen")

Wichtig: die folgenden Daten liegen in einer ersten aktiven Partition mit Namen "System Reserviert" (ca. 500 MB), die automatisch beim Installieren (Partitionieren) für uns angelegt worden ist
Tipp: die Partition kann man sich mal kurz per Datenträgerverwaltung mit Laufwerksbuchstaben (z.B. U:) sichtbar/nutzbar machen!

  • Bootsektor (Anfang - Sektor 0) der aktiven, primären Partition lesen (Gemeinsamkeit: bei allen Microsoft Betriebssystemen seit DOS nötig)
    hier liegt der Windows Bootmanager: bootmgr
    mit Boot Configuration Data in Unterordner Boot/BCD
    in diesem Ordner auch memtest - ein Tool zum Speichertesten
  • dann "eigentlicher" Windows-Betriebssystem-Start (siehe winload.exe bzw winload.efi

hierzu auch gerne Herdt-Skript mit komplettem Bootvorgang Windows); Online-Artikel zum Booten mit BIOS/UEFI: (Link , ...)

Datenträgerverwaltung (diskmgmt.msc )

Übung/Hinweis: Ändern von Laufwerksbuchstaben,
Hinweis auf die Eigenschaften:
System, Start, Aktive Partition (siehe Starten Rechner/Windows)

Analyse für Laufwerke: MBR oder GPT verwaltet über Rechte Maustaste - Eigenschaften - Register Volume
Erinnerung: Technet-Artikel (MS) zum Thema Partitionen: "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"

MBR vs. GPT

eine kleine Gegenüberstellung "Master Boot Recort" vs. "GUID Partition Table"

BIOS (mit MBR)UEFI (mit GPT)
klassische Technik
seit Anfang PCs (1981)
moderner Nachfolger
64-Bit, Parallele Abarbeitung,
quasi: Mini-OS als Firmware (siehe eigene EFI-Partition)
max. 4 Partitionen
Erweiterte Partition ermöglicht
Logische Laufwerke
max 128 Partitionen
beachten: inkl. 1 UEFI-Partition
Bootet keine HDs > 2,2 TB bootet von "beliebigen" HD-Größen
kein "Secure Boot" Unterstützt "Secure Boot" für MS-Betriebssysteme

Analyse der vorliegenden Festplatten-Partitionsstile mittels der Datenträgerverwaltung - Eigenschaften einer HD - Register Volumes

Hinweis für Windows 8.1/10 Komplettsysteme: Technik Secure Boot beachten (für Neu- und Parallelinstallationen BIOS Optionen beachten)

Für Installation von Windows-Systemen mit UEFI/GPT Partitionierungsstil muss bei der Installation eine "UEFI DVD" Auswahl gewählt werden
z.B.: bei ASUS-Boards beim Start F8 für eine erweiterte Bootauswahl (oder F2/F11 bei MSI-Boards)

Technet-Artikel (MS) zum Thema Partitionen: "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"

Windows kennt sowohl Basis-Datenträger als auch Dynamische Datenträger;
Zweck: flexiblere Größenänderungen und vor Allem Software-RAIDs (RAID 0 Striping und RAID 1 Mirroring/Spiegelung)

Partitionierungen

... Festplatte einrichten

Trennung von System (Laufwerk C: mit Ordner Windows) und Datenbereich (LW E: über Datenträgerverwaltung eingerichtet)
dann Formatierung mit Dateisystem (hier NTFS - New Technology File System)

Es lassen sich nachträglich FAT32-LW (siehe USB-Sticks/HDDs) in NTFS wandeln: convert LW: /FS:NTFS  
(Beschränkung bei FAT32: Dateigröße max. 4GiB; gerne vor convert ein Backup erstellen ;-)  

Tools: unter Windows die Datenträgerverwaltung (Management Console diskmgmt.msc  ) und
in der Eingabeaufforderung mittels Profitool diskpart (siehe auch Reparaturoptionen der Install-DVD)

Allround-Tool für alle Dateisysteme und Umgebungen: GParted (Link)

Dateisysteme - allgemein (Wikipedia Link)

Windows (Microsoft) Dateisysteme (Filesystem - FS):

  • FAT (File Alocation Table) mit Bezeichnungen FAT12, FAT16, FAT32 (bzw. vFAT)
  • NTFS (New Technology File System) für NT-Familie
  • exFAT (Extende FAT) - war eigentlich für Flash-Speicher (Wiki-Link exFAT)

Alternativen anderer Betriebssysteme:

  • Linux: ext2, ext3, ext4, XFS, ReiserFS, BtrFS, ZFS
  • MacOS: HFS, HFS+

Hinweis: Vorteile und Eigenschaften NTFS kennen!

Erweiterte Startoptionen

Früher/klassisch: Aufrufen beim Booten von Windows mit Funktionstaste F8 bzw. Umschalten + F8

Problem: ab Windows 8 mit (UEFI Systemen und) SSDs (Solid State Drives statt Festplatten / HDDs) sind diese Systeme zu "schnell" für einen Aufruf mittels Funktionstaste F8

Lösung: bei Windows den Systemstart über Einstellungen - Update und Sicherheit - Wiederherstellung und dann durchklicken zum gewünschten Neustart
die unterschiedlichen Modi (Abgesicherter Modus, ...) wurden kurz angesprochen (siehe Herdt-Skript ca. Seite S. 45ff)

Hinweis: reparieren mit Eingabeaufforderung für Befehlszeilentools
Partitionieren: diskpart  (erfordert viel Einarbeitungszeit bzw. genaues Nutzen bei Vorgaben in interaktiver Konsole)
Kurzanleitung nach Start von diskpart (ich wiederhole: mit Vorsicht umsetzen):

list disk
select disk 0
list partition

MBR reparieren: bootrec /fixmbr

Manuelle Reparatur von Windows 8/10 Bootvorgang: Anleitung Webportal NeoSmart 
automatische Startreparatur und (seit Windows 8) auch automatisches "System Auffrischen"

Wichtige Unterscheidung: Systemwiederherstellung vs. Systemimage-Wiederherstellung
Systemwiederherstellung (nur kleine Reparatur mit Wiederherstellungspunkten)
Übung: Wiederherstellungspunkt erstellt in knapp 20 Sekunden!)
vs. Systemabbild-Wiederherstellung (komplette LW-Reparatur mit Hilfe eines vorher erstellten Images - Anm.: bei Komplettsystemen/Notebooks häufig aufgrund vorhandener versteckter Recovery-Partitionen problematisch)

Übung: Systeme im Abgesicherten Modus starten

Internetseite mit Tipps/Tricks rund um Reparaturmechnismen Windows 10 und Anpassen der "Boot Code Configuration - BCD" (Link)

Erweiterte Systemeinstellungen

Siehe: Registerkarten von "Win + Pause" ... Erw. Systemeinstellungen ...

Systemeigenschaften

... mit Win + Pause zu den Erweiterten Systemeigenschaften

Registerkarten:

Computername (siehe Tool hostname, Beschreibung, Arbeitsgruppe/Domain), Änderungen verlangen Neustart
Übung: Rechnernamen/Hostnames für BU-Rechner festgelegt PCXX  (mit XX von 01 ... 17)

Hardware (Gerätemanager, Geräteinstallationseinstellungen),
zu den Registerkarten 3 bis 5 im Laufe der Woche mehr...

Erweitert (VMM - Virtual Memory Management)
pagefile.sys, Benutzerprofile, Starten und Wiederherstellen, Umgebungsvariablen TEMP, TMP
Empfehlung: Systemumgebungsvariablen %temp% und %tmp% auf Datenlaufwerk auslagern (z.B. E:\temp) genau wie die pagefile.sys auf ein Datenlaufwerk konfigurieren; Anm.: wenn man dann noch den Hibernation-Modus ausschaltet (hiberfil.sys mit Tool powercfg -h off ), dann hat man gleich ein paar GB weniger auf C: herumliegen und profitiert beim Erstellen von Images (Abbildsicherungen)

Übungen:  pagefile.sys konfiguriert, Temp-Variablen für Admin-User und System angepasst
Empfehlung: Benutzervariablen (Adminkonto) und Systemvariablen %temp% und %tmp% auf Datenlaufwerk auslagern (z.B. E:\_temp)
Grund/Beispiel: bei Installationen mit sehr großen Datenmengen (aktuell z.B. Spiele > 100 GB!) wird man zwar angeben, dass man auf eine große freie Partition installieren soll, aber beim Installationsprozess müssen die Install-Archive erst  einmal entpackt werden - und zwar nach %tmp% bzw. %temp%  und weniger "Müll" auf C: und eben oft mehr Platz auf Datenlaufwerk also auf Systemlaufwerk (SSD)

andere interessante Variablen - beispielhafte Ausgabe mit Befehl : echo %userprofile%  
oder mit Variablen  %windir%  , %systemroot%  , %computername% , %appdata%   

Tipp: in cmd mal den Befehl set  eingeben!

Computerschutz
siehe Übung zu Wiederherstellungspunkten (nicht zu verwechseln mit Systemwiederherstellungen mit Images/Abbildern)

Remote
Übungen zu RDP (Remote Desktop Protocol), wenn wir vernetzt sind

 

Screenshots aus dieser Seminarwoche 2020:

.. Screenshots folgen ...

 

Screenshots aus Seminarwoche 2018:

  • Media Creation ToolMedia Creation Tool
  • Knowledge BaseKnowledge Base
  • LW bereinigenLW bereinigen
  • JunctionJunction
  • Dienste - services.mscDienste - services.msc
  • VMM - pagefile.sysVMM - pagefile.sys

 

 

Tag 03 - Mittwoch

Mittwoch, 23.09.2020, 08.30 - 16.00 Uhr

Rekapitulationen, TN-Fragen

Übung: Temp-Umgebungsvariablen (joebadmin und System)
auf Datenlaufwerk E:\__temp  umkonfigurieren -

Netzwerktechnik

... hier nur kurzer Überblick - siehe eigenes Netzwerktechnik-Seminar!

Netzwerk-Analyse der Windows-Installationen mit Tool ipconfig /all  ergibt:
ipconfig all 800px

Scribble aus Seminar

IP-Adressen:

IPv4-Adresse (IPv4): 10.100.211.117 / 19 ; also mit Netzwerkmaske 255.255.224.0
Schreibweise CIDR: 10.100.211.117 / 19  meint 19 Bit von 32 Bit für die Netzwerkadresse
Bis hier ist die die LAN-Konfiguration für die Kommunikation mit Rechnern im eigenenen (Sub-)Netz funktionstüchtig konfiguriert.

Für die Kommunikation mit Rechnern im öffentlichen Netz benötigen wir jetzt noch:
Standardgateway (eigentlich Router):  10.100.200.1  (leitet Pakete weiter, die nicht für das eigene Subnetz gemeint sind)
DNS: 10.100.200.1   (löst namentliche Adresse in IP-Adresse auf und ggf. auch anders herum)

Alle TN-PCs haben per DHCP IP-Adressen aus VHS-BS-Schulungs-Netz bekommen!

Test für Online-Verbindung wieder: ping www.bahn.de  (in der cmd natürlich)
Tool für "Routen" durch das Netz: tracert www.bahn.de  (in der cmd)

Ping-Tests im lokalen Netz - also mit den anderen Win10-PCs - zeigen verlorene Pakete - Grund: Aktivierte Firewalls sperren diese Testpakete

Übung: Testweise und temporär die lokale Desktop-Firewalls deaktivieren (Win-Taste + "Firewall" eingeben - Firewallstatus überprüfen - Windows Defender Firewall ein- oder ausschalten) oder aktuell einfach über Klick auf Explorer - Netzwerkumgebung die Netzwerk- und Dateifreigaben aktivieren.

Netzwerk-Freigaben

... Technik / Übungen

Wichtig: bitte immer Freigabe-Assistent deaktivieren (siehe Ordneroptionen)

Bereitstellung eines Software-Ordners auf Trainer-PC als Darstellung der Grundlagen und Praxis → TN-Übungen

Daten auf "Server-/Freigabe"-Seite:

  • Hostname: pc16  (IP: 10.100.211.116 / 19)
  • Ordner:  E:\freigabe01    
  • Freigabe: freigabe01 (als Freigabename; darf von Ordnername abweichen) mit
    Freigabeberechtigung: JEDER / Lesen 

Wichtige Erkenntnis für Berechtigungen:
mit JEDER ist Jeder Berechtigte auf dem entsprechenden Authentifizierungssystem
hier also ist das lokale System pc16 - gemeint: also die Benutzer der Lokalen Benutzer und Gruppen Verwaltung (lusrmgr.msc) auf Host pc16

Übung von TN-PCs: Nutzen der UNC (Universal Name Convention) Pfade:
\\pc16\freigabe01   (benötigt Netzwerkkennwort - Fernanmeldung)
Diese Fernanmeldedaten (Authentifizierungen durch Benutzer/Kennwort) lassen sich mittels Haken in Fern-Anmeldung im "Tresor" von Windows Benutzerprofilen speichern (siehe Systemsteuerung - Anmeldeinformationen)

UNC-Pfad: (komplette Syntax)
\\pc-name\freigabe-name\ordner\unterordner\datei.ext

net

... siehe Hilfen in cmd mit net /? oder dann net use /?

Das Netzwerktool in der Eingabeaufforderung (cmd):

  • net use  (mappen)
    Drucker verbinden oder Netzwerklauf mappen mit net use z: \\pc-00\freigabe erstellen und mit 
    net use z: /delete  wieder löschen
  • net view  zeigt Übersicht über die eigene Arbeitsgruppe/Domain oder gezielt Freigaben auf entfernten Rechnern mit Aufruf
    net view /d:workgroup  zeigt eine spezielle Arbeitsgruppe/Domain
    net view \\pc-00   (Anm.: natürlich nur, wenn man sich vorher mal authentifiziert hat!)

Tipp: Authentifizierung an entferntem Rechner ohne Laufwerkmapping:

net use \\pcsys-trainer\ipc$ /USER:dozi   (dann Kennwort eingeben - fertig)

net share (zeigt die Freigaben meines Systems; mit net share kann man diese auch anlegen)
Der "net share"-Befehl bringt uns zurück in die Computerverwaltung - Freigaben

Administrative Freigaben

C$, E$, Admin$ (nur für Administratoren zugreifbar)

Sicherheitsrichtlinien müssen ggf. geändert werden für die Nutzung von administrativen Freigaben über das Netz

Versteckte Freigaben: anhängen des $ macht die Freigaben unsichtbar (\\pc-00\geheim$)

Remote Desktop Protocol (RDP)

... Client-/Server-Technik für Fernverwaltungen / Fernwartungen von Systemen

Server(-seite):
auf Pro/Enterprise Systemen mittels Win + Pause - Remoteeinstellungen die Fernverwaltung mit Remote Desktop zulassen/aktivieren
Hinweis: dort ist per Standard die Unterstützung von Authentifizierungen auf Netzwerkebene aktiviert - soll heißen: dann funktioniert der Zugang pder RDP-Client nur mit aktuellen Windows-Clients und nicht per Linux- oder MacOS-Clients oder von "alten" Windows (z.B. XP) Techniken

Client(-seite):
mit beliebigem Windows-System die Remotedesktopverbindung - Direktaufruf: 
mstsc  MS Terminal Service Client

andere Remote-Techniken: (s.a. Softwareübersichten im Seminar)
TeamViewer, VNC-Tools, allgemein: VPN (Virtual Private Network)

Empfehlung/Übung:
einen User mit der Gruppenzugehörigkeit zu Remotedesktopbenutzer zur Nutzung von RDP qualifizieren,
sonst können das standardmäßig nur Administratoren

NTFS

... Teil I - Technik / Allgemeines

NTFS Versionen 6.x bzw. 3.x (Hinweis auf Wikipedia-Artikel zum Dateisystem von Microsoft NT-Systemen
Fachbegriffe (Cluster; dt. Zuordnungseinheiten, 4 kB vs. bis zu 32 kB bei FAT32; Slack  dt. Verschnitt - vermehrt bei großen Clustern)

Größen für Laufwerke und Dateien bei Filesystemen besprochen (s.a. Skript)
Anm. zu FAT32: maximal 4 GB große Dateien und kein Zugriffsschutz auf Benutzerebene!

Partitionierungswerkzeuge: diskpart (cmd-Tool von MS); gparted (Link)
Werkzeug (cmd) zum Konvertieren von FAT32 Laufwerken in NTFS-Laufwerke: convert g: /fs:ntfs

NTFS Technikdetails / NTFS-Vorzüge:

  • Zugriffschutz auf Benutzer/Gruppen-Ebene (siehe Eigenschaften Ordner/Dateien Register: Sicherheit)
    sehr feine Berechtigungen möglich - siehe Vergleich mit einfacheren Freigabe-Berechtigungen (beim Netzwerkzugriff)
  • Dateien größer als 4 GB möglich
  • Komprimierung
  • Verschlüsselung (siehe EFS, Bitlocker)
  • Hotfixing (Fehler erkennen / beheben im laufenden System)
  • Journaling Filesystem (also Technik mit Protokollierung/Journal)

Tipp: Laufwerke aufräumen ("Schrott löschen) über Kontextmenü (Rechte Maustaste - Eigenschaften) als Benutzer und dann auch als "Admin"

... Teil II - Übung zur Analyse Sicherheit - Zugriffsschutz auf Benutzerebene)

Übung: Eigenschaften aufrufen der doppelten "desktop.ini" Dateien auf dem Desktop (siehe oben) und mittels
Register Sicherheit - Erweitert - Effektiver Zugriff (früher Effektive Berechtigungen) für Benutzer unserer Systeme den jeweiligen "Effektiven Zugriff anzeigen" lassen
so erklärt sich, warum man eine desktop.ini einfach löschen darf
C:\Users\joestandard\Desktop\desktop.ini   und die andere
C:\Users\Public\Desktop\desktop.ini   sich nicht von einem Eingeschränktem Standardbenutzer löschen lässt

Zwei Berechtigungen verglichen:

  • Benutzerprofil-Ordner:
    per NTFS vor jeglichen Zugriffen anderer Benutzer geschützt
  • Daten-Ordner und Dateien auf Laufwerk E:
    die Ordner/Dateien "gehören" allen Benutzern des Lokalen Windows Systems

... Teil III - NTFS und Freigaben

Gegenüberstellung von NTFS (Zugriffsschutz auf Benutzer/Gruppenebene) vs. Freigabe-Berechtigungen
einfache Freigabe-Berechtigungen und sehr viel feinere NTFS-Berechtigungen

Änderungen an Benutzerkonten werden erst nach neuen Authentifizierungen (Logins) wirksam,
die Änderungen an Ressourcen (Ordnern, Freigaben, Druckern) werden sofort wirksam

Defragmentierung

Hinweis: bitte nur Festplatten (HDD) defragmentieren (keine SSDs!)

Windows-Tool defrag wird vom System "regelmäßig" genutzt (siehe Task-Scheduler also Aufgabenplaner)

Extra-Tool: Defraggler - siehe Übersicht Softwareausstattung zur Woche

 

Screenshots aus dieser Seminarwoche 2020:

.. Screenshots folgen ...

 

Screenshots aus Seminarwoche 2018:

  • Temp VariablenTemp Variablen
  • MCT 1809MCT 1809
  • tracerttracert
  • FreigabenFreigaben
  • AuthentifizierungAuthentifizierung
  • gespeicherte Anmeldungengespeicherte Anmeldungen
  • RDP - mstscRDP - mstsc
  • net usenet use
  • Effektiver ZugriffEffektiver Zugriff

 

 

Tag 04 - Donnerstag

Donnerstag, 24.09.2020, 08.30 - 16.00 Uhr

Rekapitulationen, TN-Fragen

Arbeitsgruppe vs Domäne

Anm.: Zuweisung zu Arbeitsgruppen / Domains in Windows stellt nur Hierarchien/Ordnungen zur Verfügung.
Das hat nichts mit der Netzwerkfunktionalität zu tun!

Arbeitsgruppe Domäne
engl. Workgroup engl. Domain
alle Rechner gleichberechtigt
P2P - Peer-to-Peer
Rechner als Clients und Server
Client-/Server-Prinzip
aktuelle Serversoftware:
Windows Server 2012 R2 / 2016 / 2019
Clients:
die Pro/Enterprise Varianten (keine Home-Varianten)
lokale Verwaltungen
alle Einstellungen lokal an eigener Maschine
zentrale Verwaltungen
Benutzer, Gruppen, Berechtigungen / Richtlinien

Anmeldungen können "lokal" oder "am Server" durchgeführt werden:
die Technik heißt immer SAM (Security Account Management) und den Vorgang nennt man Authentifizierung.
Auch die Benutzerprofile liegen standardmäßig immer auf der lokalen (also genutzten) Client-/Workstation-Maschine!

Computerverwaltung - compmgmt.msc 

(Übersicht) - Das "Schweizer Messer" für die Windows Betriebssysteme
Hauptkategorie System:

  • Aufgabenplanung (Task Scheduler; taskschd.msc ; siehe Windows - Defrag)
  • Ereignisanzeige (Eventviewer - eventvwr.msc )
  • Freigegebene Ordner (Freigaben managen; fsmgmt.msc )
  • Lokale Benutzer und Gruppen (nicht bei Home-Versionen - lusrmgr.msc  )
  • Leistung (siehe Ressourcenmonitor - resmon.exe )
  • Geräte-Manager (Übersicht HW-Unterstützung - Treiber - devmgmt.msc  )

Hauptkategorie Datenspeicher: Datenträgerverwaltung  (Partitionierungen - Formatierungen; diskmgmt.msc  )

Hauptkategorie Dienste und Anwendungen: Dienste  (Abhängigkeiten, Startmodi; services.msc  )

Übersicht über MSC-Tools: siehe Ordner C:\Windows\System32  und dann Filtern nach MS Common Console
Technisch stellen die *.msc Consolen "Dokumente" für die Microsoft Management Console (mmc) dar:
In der MMC kann man über das Datei - "Snap-In hinzufügen/entfernen" sein persönliches "Schweizer Messer" erstellen.

Systemeigenschaften
... mit Win + Pause zu den Erweiterten Systemeigenschaften - die fünf Registerkarten wiederholt und ergänzt

Drucker installieren / Drucken

Über "Geräte und Drucker" automatische Netzwerkdruckerinstallationen für "HP Laserjet m551" durchgeführt:
keine automatische Win10-Treiberinstallation und bei Recherche HP auch nicht einfach Treiber Win10 verfügbar!

Darstellung von Drucker-Organisation:

  • bei Netzwerkdruckern liegen Treiber und Druckaufbereitungen auf den jeweiligen Windows-PCs
  • bei Druckservern liegen Treiber/Druckaufbereitungen zentral auf Druckserver

Software Installationen

... Basisinfos zu Installationstechniken unter Windows

Wichitg: man braucht nicht generelll "Adminrechte", um Software in Windows installieren zu können!
Aber: sehr oft fordern die Programminstallationen Schreibvorgänge in besonderen Bereichen, wo man die hohen Rechte benötigt:

  • Verzeichnisse/Unterverzeichnisse von C:\Windows  und  C:\Windows\System32 
    siehe NTFS-Berechtigungen - Sicherheit für diese Ordner - Effektiver Zugriff
  • Einträge in geschützten Systembereichen der Windows Registrierdatenbank
    engl. / fachlich: Registry -> Admin-Tools für Registry: regedit , regedt32 , reg     

Beispiele für "User"-Installationen:
Mozilla Firefox und Google Chrome (Anm.: einfach die UAC-/Admin-Nachfrage abbrechen), Visual Studio Code

Leider können bei Deinstallationen von Programmen unter Windows nicht alle diese Installationsvorgänge und Einträge vollständig entfernt werden (siehe Programmbibliotheken *.dll - Dynamic Link Library und Registrierdatenbankeinträge), daher werden Windows-Systeme durch häufige Installations-/Deinstallationsdurchläufe immer mehr "vermüllt".

besonders clever: "Portable Programme"
Übungen/Tests mit portableapps.com Software oder auch dem WSCC! So lässt sich Software ohne Installationen nutzen oder testen.

Software Installationen (Basisausstattung Windows)

geplant: ausführliches "Programme-Best-Of / A-Z"
Diskussion von Programmen und Softwareaustattungen - Forts. folgt

Paketmanagements für SW-Verwaltung 

Aktuelle Entwicklungen rund um Softwareverwaltung bei Windows:

 

Screenshots aus dieser Seminarwoche 2020:

.. Screenshots folgen ...

 

Screenshots aus Seminarwoche 2018:

  • Scheduler - DefragScheduler - Defrag
  • EreignisanzeigeEreignisanzeige
  • Lokale GruppeLokale Gruppe
  • DruckerDrucker
  • Dynamic Link LibraryDynamic Link Library
  • WSCC - SysinternalsWSCC - Sysinternals

 

Tag 05 - Freitag

Freitag, 25.09.2020, 08.30 - 16.00 Uhr

Rekapitulationen, TN-Fragen

To-Do: Install-Medien (Media Creation Tool MCT 2004 und USB-Stick)

Wiederholung zu "Software unter Windows"

hier: spezielle Darstellungen der bordeigenen Installations-/Deinstallations-Problematik
besondere Bedeutung der Registry! besonders clever: "Portable Programme"
Übungen/Tests mit portableapps.com Software!
So lässt sich Software ohne Installationen nutzen oder testen.

Übung: Softwareinstallationen und SW-Ausstattungen

Beispielhafte Software / Installationen:

  • Virtualisierungen zum Testen von Software, "transportablen" Systemen, ...
    VirtualBox (als Beispiel für Virtualisierungs-Software)
    Hyper-V (die onBoard-Lösung für Windows Pro Versionen)
    Kurzdarstellung, Installation und Nutzung
  • FreeCommander
    Alternative zum Windows Explorer
  • Notepad++ 
    Alternative zum bordeigenen Notepad / Editor (kennt nur ANSI, keine sauberen End of Lines EOL)
  • 7-Zip
    Installation und Nutzung als Packer/Entpacker (viel schneller und funktioneller als Win-Bordtechnik)
  • CDBurnerXP
    Brennsoftware mit Nutzung ISO-Erstellung oder Brennen/Erstellen von DVDs aus ISOs
  • Office
    LibreOffice (OpenSource und für alle OS) vs. Microsoft Office (Tarif Microsoft 365 ca. 90 € pro Jahr für 6 "Familienmitglieder")
  • Multimedia / Graphik / Video:
    Media Player Classic (Oldie but Goldie) vs. VLC (Video Lan Client - "eierlegende Wollmilchsau"
    Gimp (... ist kein Photoshop ;-) vs. Photoshop (kostet jeden Monat gute 10 €)
    OBS Studio (kostenloser Video- und Streaming Profi)
  • ... siehe Übungen mit TN

Übungen: TN installieren sich beispielhafte SW-Umgebungen.

Admin-Tools

Übersicht Install-Empfehlungen Trainer JoeB - eine Übersicht mit Screenshots/Verlinkungen wird im Seminar (aktuell) bereit gestellt.

  • WSCC (Windows System Control Center: Tools Sysinternals / NirSoft) ← Empfehlung für "Admin-Schweizer-Messer"
    Beispiele: Sysinternals Tools ProcessExplorer, AutoRuns, BGInfo
  • Übungen/Tests mit portableapps.com Software!
  • robocopy (vom Trainer als Geheimtipp empfohlenes cmd-Tool - Robust Copier) - sehr effizentes Werkzeug für Dateisicherungen/Abgleiche (siehe Beitrag auf diesem Portal zu Robocopy)
  • Windows-Onboard-Tools:
    msconfig (siehe hier Registerkarte Tools), Task-Manager -> Ressourcen-Monitor (resmon) ,
    Systemeigenschaften (Win+Pause) bzw. msinfo32 ,
    "Schweizer Messer: Computerverwaltung - compmgmt.msc " mit Geräte-Manager (devmgmt.msc),
    Ereignisanzeige (eventvwr.msc),
    Datenträgerverwaltung (diskmgmt.msc),
    Lokale Benutzer und Gruppen (lusrmgr.msc),
    Dienste (services.msc)

... ausführliches und aktuelles  "Programme-Best-Of / A-Z" für Teilnehmer im Seminar

Bibliothek, Zeitschriften

Hinweis auf Computerfachzeitschriften: Empfehlung c't (aus dem Heise-Verlag - Link)
Alternativen: mit jeweils ähnlicher Ausrichtung und individuellen Schwerpunkten (siehe Klammern hinter Zeitschriften)

  • PC Welt (Schwerpunkt: Tests, Praxis - Link),
  • PC-Magazin (Anleitungen, Praxis, Tests - Link)
  • Chip (Tests, Kaufberatung - Link)

Auch Sonderhefte mit Themen wie Security, Datenrettung oder Hardware inkl. Rettungsmedien (DVDs)
Beispiele: Projekte "c't Desinfect" (Link Desinfect 2017 Heise Ship); gibt es aktuell auch für 2018
oder "c't Notfall Windows 2018" (Link)
Anm.: aktuelle Versionen "googeln", als Abo oder im Handel

Buchempfehlung: "Das umfassende Handbuch - Windows 10 Pro" aus dem Rheinwerk-Verlag (früher Galileo - Link)
und natürlich unser Herdt-Skript von Autor T. Joos (Link)

Datensicherung (Backup)

Systemdaten vs. "Eigene Dateien" - Einschätzung von Wichtigkeit und Sicherungstechnik Images für komplette Laufwerke

klassische Trennung:
Datei-/Ordner-orientiert (Daten) vs. Images (System) - Backup-Software kombiniert heute diese Ansätze

Windows Werkzeug: Dateiversionsverlauf mit Dateisicherungen von Bibliotheken und Desktop
dort auch Link für Systemabbildsicherung (unterhalb) verfügbar
in Vorversionen Vista / Win7 bitte Systemsteuerung - Sichern und Wiederherstellen

Gründe für Datensicherung:

  • Diebstahl
  • Malware
  • Feuer
  • Wasser,
  • ...

Alternative Software:

Datensicherungsstrategie (W-Fragen)

  • Wer? (Verantwortlicher, Stellvertreter)
  • Wann/Wie? (Zeiten, Zyklen, Backupart komplett/ differentiell/ inkrementell)
  • Worauf? (Medien: ext. HD mit USB oder eSATA, NAS, CD/DVDs)
  • Wo? (Aufbewahrungsort, klimatisch passend, räumliche Trennung, sicher)

Wichtig: Dokumentation und Testen der Strategie nicht vergessen!

Special der Zeitschrift c't aus dem Heise Verlag:
c't 2/15, S. 100 (erschienen am 23.12.2014)
Axel Vahldiek, Rettungsring für Windows 8.1 / 10, c’t-WIMage erzeugt Backups ihrer Systempartition
aktualisiert in 2016 mit Windows 10 Techniken (Link heise.de)
Anm.: aktuelle Versionen "googeln", als Abo oder im Handel

Sicherheitsprinzipien

... oder "Wenn das doch nur alle machen würden" ;-)

Hier mal als kleine Checkliste:

  • Operating System (OS) und Software (SW) stets aktuell halten
    also: Updates durchführen
  • Anti-Malware (Anti-"Schädlingssoftware" - klass.: Antiviren-SW):
    ab Windows 8 "Verschmelzung" des "Windows 7 Defender" und der "MS Security Essentials" zu "Windows Defender"
    seit Windows 10 unter Namen: Windows Defender Security Center
    Erinnerung: "c't Desinfect" wird jährlich von Zeitschrift c't aufgelegt und als Heft-DVD bereitgestellt (aktuell: 12/2017 Ausgabe mit Virenjägern von Avira, E.set, F-Secure, Sophos)
  • Desktop-Firewall
    bei Windows mit eingehenden und ausgehenden Regeln als Service (Dienst) integriert
  • Benutzerkonzept mit eingeschränkten Rechten nutzen
    also: Standardbenutzer vs. Admin und für Admintätigkeiten die UAC nutzen
  • Zugriffsschutz auf Benutzerebene: NTFS Dateisystem nutzen
    s. Register Sicherheit; also: NTFS statt FAT32
  • Trennen von System- und Datenbereichen
    Anm.: auch besser für Backup und Co
  • USB-Wechselmedien und unbekannte Datenquellen meiden
  • Technikverständnis bei Anwendern (siehe IT-Schulungen ;-) und "Common Sense"
    also: gesunder Menschenverstand bei Nutzung von E-Mail/Anhängen und speziellen "verräterischen" Websites
  • Online-Zugang über vernünftig vorkonfigurierte "Breitband-Router/Online-Zugänge"
    z.B AVM FritzBox; technisch: NAT-Routing (mehr dazu gerne in unseren Netzwerkseminaren)

Und wie gesagt: dann wäre "Alles" viel einfacher...

Prüfungsvorbereitung Modul "PC-Systemsupport (Win 10)"

Bereitstellung einer Musterprüfung - Erinnerung: Interesse an Prüfungen bei VHS BS bitte persönlich anmelden!

Prüfungsvorbereitung für das Modul PC Systemsupport (Windows 10 Pro):
Bitte das Herdt-Skript "durchlesen/blättern/durcharbeiten" und natürlich unseren Roten Faden: also diese Wochenbeitragsreihe

Anm.: Muster(!)Lösung zur Musterprüfung bei u.a. Downloads nicht immer online!
Gerne bei den Downloads auch unseren Lernzielkatalog / Bewertungsraster durchsehen!
Koordination Prüfung über Trainer bzw. VHS Braunschweig

TN-Bescheinigungen, Feedback, letzte TN-Fragen

 

 

Screenshots aus dieser Seminarwoche 2020:

.. Screenshots folgen ...

 

Screenshots aus Seminarwoche 2018:

  • SW für div. OSSW für div. OS
  • Packer - 7-ZIPPacker - 7-ZIP
  • Flash PlayerFlash Player
  • Process ExplorerProcess Explorer
  • AutorunsAutoruns
  • VirtualBoxVirtualBox

 

Specials

In Windows Seminaren (hier: PC Systemsupport) versuche ich auch Praxis mit interessanten Techniken und Umsetzungen im IT-Umfeld unterzubringen. Zugegebener Maßen nicht ganz ohne Hintergedanken, denn die eigentlichen Vertiefungen bieten wir oft als eigenständige Seminare an!

Special: PowerShell

Immer mal wieder eine kurze Einführung in die neue Shell (nicht einfach einen neue Eingabeaufforderung)

Befehle mit Tab komplettieren, Shellfenster leeren mit Strg + L

Übersicht zu PowerShell Techniken und Versionen 5.1 vs. Core 6.x
Hinweis: eigene Seminarwoche zum Thema PowerShell (5-Tage-BU)

Special: Hyper-V, VirtualBox (Virtualisierungen)

technisch: "Proof of Concept" - es wurde also eine beispielhafte Windows 10 VM Installation mittels Install-ISO (bereitgestellt mit CDBurnerXP aus Install-DVD) vom Trainer gezeigt. In Windows-orientierten Schulungen nutzen wir meist die Hyper-V Lösung von Microsoft

Hardware-Ausstattung RAM: min. 8 GiB (! besser ab 16 GiB)

VirtualBox für Windows, Linux und MacOS verfügbar
Empfehlung bei VBox: Installation des VBox Extension Pack (muss auch als Admin durchgeführt werden: also VBox als Administrator ausführen)

Alternative Virtualisierungen: Hyper-V (Microsoft Windows 10 Pro, Server 2012 R2 / 2016), Vmware, Parallels (für MacOS), ...

Hinweis: Trainer J. Brandes bietet seit Anfang 2018 Spezialseminar zum Thema Virtualisierungen und Container an.

Special: WSL / WSL 2

Windows-Subsystem for Linux; O-Ton Microsoft Infosseiten:

"Mit dem Windows-Subsystem für Linux können Entwickler eine GNU-/Linux-Umgebung (einschließlich der meisten Befehlszeilentools, Hilfsprogramme und Anwendungen) direkt unter Windows unverändert ausführen, ohne den Mehraufwand eines traditionellen virtuellen Computers oder eines Dual-Boot-Setups betreiben zu müssen."

Einstiegslink: https://docs.microsoft.com/de-de/windows/wsl/ 

Mit der WSL 2 steht eine Umsetzung als "spezielle VM" zur Verfügung, bei der kein Hyper-V nötig ist (siehe Windows Home Versionen).

 

Vielen Dank für die super Feedbacks und Ihr Interesse an weiteren Seminaren ... wir sehen uns in Kürze
Ihr Trainer Joe Brandes

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Wer einmal zum Snookerqueue gegriffen hat, der wird es wohl nicht wieder weglegen. Und ich spiele auch immer wieder gerne eine Partie Billard mit den Kumpels und Vereinskameraden. Der Verein freut sich über jeden, der einmal in unserem schicken Vereinsheim vorbeischauen möchte.

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PC Systembetreuer ist J. Brandes - IT seit über 35 Jahren - Technik: Joomla 3.4+, Bootstrap 3.3.4 und "Knowledge"

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