Neuer PC für das Büro

  • Ultrabook Upgrade HWHUltrabook Upgrade HWH

[Nachtrag 12.04.2013] Bei HWH Braunschweig in der Luisenstraße wurde das Ultrabook "upgegraded":

  • SSD: Samsung SSD 840 mit 500 GB (fast 250,- Euro Preissturz in 6 Monaten)
  • RAM: Kingston PC3-12800 8 GB (ergibt Komplett-RAM 10 GB)

Um es kurz zu machen: WOW - jetzt ist es wirklich ein echtes Ultrabook! Das Upgrade war mit knapp 350,- Euro nicht billig und die Gesamthardware liegt jetzt bei ungefähr 1300,- Euro - aber das ist immer noch die Hälfte eines vergleichbaren M..-Books ;-) Aber dafür habe ich jetzt immer ein Grinsen im Gesicht beim Starten von Virtuellen Maschinen oder beim Arbeiten mit Photoshop!

Selbstverständlich hat das UB eine saubere Neuinstallation von Win7 bekommen. Und die nötigen OS-Optimierungen (siehe auch Links unter Modul PC-Systemsupport - Win7 - SSD) wurden ebenfalls von A bis Z durchgeführt (Hinweis: SSD-Tool von Samsung SSD Magician für 1-Klick-Optimierungen). SSD-Tests mit "AS SSD Benchmark" ergaben gute Werte (Seq. Lesen 504 MB/s - Schreiben 360 MB/s). Jetzt muss die SSD nur noch lange leben...

Danke an HWH für die kompetente Begleitung bei meiner Ultrabook-Umrüstung.

 

 

[Nachtrag 09.11.2012] Manchmal kommt es eben doch anders ;-) Nachdem ich mit großem Eifer sehr viel Zeit und Energie in die Planung für meinen neuen Büro-PC gesteckt hatte, habe ich noch einmal resümiert und mich dann doch für den Kauf eines Ultrabooks entschieden. Um es kurz zu machen: ich wollte nicht noch einen Midi-Tower unter meinem Computermöbel herumstehen haben und außerdem gibt der Lüfter meines 2 Jahre alten Subnotebooks ab und an bedenkliche Geräusche von sich! Und somit habe ich mich nach parallelen intensiven Studien der aktuellen Ultrabook-Serien für das folgende ASUS-Ultrabook-Modell entschieden:

ASUS UX32VD-R4002V Ultrabook Zenbook Prime

Technische Daten:

  • Core i7 3517U (2-Kern mit HT)
  • Chipsatz: Intel® HM76 Express Chipset
  • DDR3 1600 MHz Speicher (1 Modul 2 GB fest verlötet, 1 SO-Dimm 2 GB - später auf 10 GB aufgerüstet s.o.!)
  • Optimus Grafik:
    • Nvida GT 620M (1 GB ded. GDDR) und
    • Intel HD 4000
  • Datenspeicher: Hitachi HTS545050A7E38 (500 GB, 7 mm Bauhöhe) plus Sandisk mSATA SSD 24 GB für Express Cache - HD später gegen SSD 500 GB ausgetauscht s.o.!
  • Bildschirm: IPS Full HD Panel (1920 * 1080 Pixel)
    der beste NB-Screen, den ich bisher gesehen habe; mindestens so gut wie die Apple-Retinas
  • Schnittstellen:
    • 3 mal USB 3.0
    • 1 mal Mini-VGA (Adapter liegt bei)
    • HDMI (in Originalgröße)
    • SD-Card-Reader
    • Bluetooth 4.0
    • Fast-Ethernet über USB2-Adapter
  • WebCam HD
  • Lautsprecher Bang & Olufson
  • Windows 7 Home Premium 64-Bit
    berechtigt für Windows-Upgrade-Offer auf Windows 8 Prof von Microsoft für 15,- Euro

 

Das Besondere an dieser Ultrabook-Variante ist die dedizierte Grafik, die mir bei meiner aktuellen Adobe CS6 helfen kann, aber natürlich nicht optimal für die Laufzeit ist. Aber auch in dieser Konfiguration erhalte ich auch mit dem frischen Akku gute 5,5 Stunden Laufzeit.

Das zweite Alleinstellungsmerkmal - zumindest bei den ASUS-Ultrabooks - ist die Möglichkeit zur nachträglichen Aufrüstung:
die schlappe Festplatte kann später gegen eine ausgereifte und große 500er SSD ausgetauscht werden und der Speicher kann auf 10 GB aufgerüstet werden, wenn ASUS endlich eine offizielle QVL für den Speicher freigegeben hat.

Der Kauf wurde über hwh in Braunschweig abgewickelt. Der leicht höhere Kaufpreis für das UB wurde kundenfreundlich über die spätere Dienstleistung für die Aufrüstungen kompensiert.

 

Hier meine ausführlichen Erläuterungen zum vorherigen Desktop-PC-Entwurf:

Eigentlich sollte die nächste "größere" Maschine eines der neuen Ultrabooks mit Komplett-Ausstattung werden. Gleich mit Touch (für Win8) und allem Zipp und Zapp: Core i7, 8 GB, Laufzeit > 8 Std., SSD, ...
Und das Ganze bitte schön für knappe 1000 €. Aber das kann wohl gut und gern noch ein halbes Jahr dauern, bis ich da komplett zufrieden wäre und meine "Must-Have"-List sauber erfüllt wird.

Dazu kommt, dass mein aktuelles Haupt-System (MB ASUS P5K von 2007 mit Sockel 775, Komponenten von 2009: Intel Core 2 Duo E8400 3,00 GHz, 8 GB DDR2 800, GeForce 9500GT) zwar für meine Verhältnisse noch gar nicht so sehr in die Jahre gekommen ist - ich glaube daran, dass Technik nachhaltig genutzt werden sollte - allerdings stellten sich in den letzten Wochen "Wärmeprobleme" ein. Soll heißen: der Rechner muss erst ein paar Minuten laufen (stoppe Booten in GRUB-Menü) um sauber und schnell zu agieren. Scheint sich um Board-Fehler zu handeln (lässt sich nicht weiter spezifizieren, jedenfalls nicht ohne verhältnislosen Aufwand). Der Rechner läuft sonst wie gewohnt und erledigt alle geforderten Aufgaben zu meiner Zufriedenheit - ist aber natürlich ein bisschen nervig und auch nicht sehr vertrauenswürdig.

Also mal schauen, was die aktuellen Techniken so liefern. Und wenn schon - denn schon. Nach anfänglichen Analysen von mittleren HW-Lösungen (ca. 500 - 600 €) fand ich schnell gefallen an den Lösungen im High-End-Bereich (≥ 1000 €). Für die ordentlichen Standard-PCs kann ich auch eine adäquate Mobillösung mit geringem finanziellem Mehraufwand bereitstellen - aber da will ich ja eigentlich auf die "ultimativen Ultrabooks" warten ;-).

Anm.: Selbstverständlich stehe ich weiterhin zu meinen Ausführungen in unseren Seminaren (siehe vor Kurzem Seminar PC-Technik), dass ein "normaler Büro-PC" natürlich für schlappe 400 € oder sogar weniger zu erhalten ist (inkl. Win7-OS). Aber durch die folgenden Auflistungen meiner Anforderungen wird ja klar, dass mein Rechner da schon erheblich mehr leisten soll!

Anforderungsprofil für neuen PC

Einer HW-Anschaffung sollte eine Analyse der Anforderungen an die Technik vorausgehen. Dieses Verständnis wollen wir ja auch in unseren Seminaren schüren. Hier mal mein Anforderungsprofil:

  • Büro-PC (natürlich – und das hätten wir auch für die Hälfte haben können gelle ;-)
  • Virtualisierung von OSen (Webentwicklungen / Softwaretests)
  • Unterstützung für Adobe CS6 Web und Premium SW (siehe Grafiksupport mit Vorteil Nvidia)
  • kein Einsatz als Gaming-PC (aber eben „Number-Crunsher“)
  • OS (alle 64-Bit): Main-OS Win7 (Parallelinst.: openSUSE, Ubuntu)
  • möglichst gute Energieeffizienz und geringe Lautstärkeentwicklung

Für die Orientierung, Recherche und Kauf habe ich mich auf hwh in Braunschweig konzentriert: gute Preise und Beratung. Außerdem bieten Sie bereits eine eigene Komplett-PC-Serie basierend auf Asus-Technik an.

hwh-2012-600px

 

Zusammenstellung in Kurzübersicht (inkl. Hersteller-Verlinkungen)

Eine ausführlichere Übersicht folgt im Anschluss an diese Übersicht und Linkbereitstellung.
[Anm.: Feb 2017 - alle Links ggf. "tot"]

Impressionen von den Websites der beteiligten Hardware:

  • 01-hwh-2012
  • 02-asus-p8z77-v-le
  • 03-intel-i7-3770
  • 04-arctic-cooling-freezer-13
  • 05-kingston-hyperx-blu
  • 06-asus-gf-gtx660
  • 07-lg-bd-brenner
  • 08-samsung-ssd-830
  • 09-seagate-barracuda
  • 10-xilence-black-hornet
  • 11-ocs-fatal1ty-550watt
  • 12-logitech-mk320
 

Zusammenstellung nach Baugruppen

Motherboard, die zentrale Komponente - Entscheidung also für eine Intel/Amd-Plattform und für einen Chipsatz!

  • ASUS P8Z77-V LE
    Intel-ATX-Plattform mit Z77-Chipsatz und Sockel 1155, DDR3 bis 32 GB, USB 3.0, SATA 6.0 Gb/s

Natürlich geht Z77 auch mit MB-Technik von anderen MB-Herstellern - aber ich mag ASUS. Allerdings gibt es hier mal wieder fast ein Dutzend Boards, die alle P8Z77 heißen. Ich habe mich wegen der Anschlüsse DisplayPort, mehr USB 3.0 und 2 Extra SATA-Ports (inkl. eSATA am Board) für das Asus P8Z77-V LE entschieden. Die englischsprachige asus.com hält dankenswerter Weise Möglichkeiten bereit, die Board-Versionen effektiv zu vergleichen. Anm.: Hier ließen sich mit dem Asus P8Z77-V LX auch gleich 50 € sparen!

Prozessor - CPU, der Rechenknecht des Systems und bei mir möglichst leistungsfähig gewünscht. Die Einsätze für Virtualisierungen von OSen und für Photoshop und Co bestimmen hier das Anforderungsprofil. Mein persönlicher Wunsch hier: eine Quad-CPU inkl. HT - ich wollte schon immer mal 8 "CPUs" im Task-Manager sehen ;-). Und die genannten Applikationen beherrschen SMP immer besser - also...

  • Intel Core i7-3770
    Intel-Quad-Core CPU (inkl. Hyperthreadin), IvyBridge - 3rd Generation-Processor mit 22 nm Technologie
    Übertaktungsmöglichkeiten des Prozessors interessieren mich weniger

Für diesen Prozessor liefert Intel in der Boxed-Version natürlich bereits einen CPU-Lüfter/Kühler mit. Allerdings sollte man bei einer CPU-Investition in dieser Klasse einen effektiveren Kühler spendieren. Im Netz wurden für die diversen 3770-Modelle mit dem Boxed-Lüfter bis zu 100 Grad Celsius gemessen - das kann auf Dauer nicht gut sein ;-) !

CPU-Kühler, die Abführung der Thermischen Verlustleistung (TDP)...

  • Arctic Cooling Freezer 13
    sehr ordentlicher Kühler für verschiedene Sockel-Plattformen 775/1155/1156/AM3/AM3+/FM1
  • Alternative: Scythe Mugen 3 Rev B
    ein richtiges Monster

RAM - aktuell in DDR3 Technik als DDR3-1600 Variante

  • Kingston HyperX blu Kit 16 GB (2 * 8 GB)
    die vollen 4 Bänke der Z77-Boards können 32 GB handeln - auf der OS-Seite bitte min. Win 7 Professionell; Win 7 Home Premium kann "nur" 16 GB
  • Corsair Vengeance
    aktuell nicht als 16 GB Kits verfügbar?!

Grafik - die besseren Preis/Leistungswerte sind in den aktuellen AMD/ATI Radeon-Serien (HD 77xx/78xx) zu finden, aber: wie auch die aktuellen C't-Artikel zum Thema Grafikunterstützung mit Linux-OSen empfehle ich die Nvidia-Techniken. In den aktuellen Modellserien sind die GeForce GTX 650 und GTX 660 den gewünschten Leistungen angemessen.

  • ASUS GTX660-DC2-2GD5 GeForce GTX 660
    oder natürlich alternative GTX 660 Modelle,
    mit den 650er Modellen lassen sich gut 100 € sparen, die Asus-Modelle schneiden auch bei den Lautstärkemessungen immer ganz gut ab

Datenträger (HDD / SSD) - in einem solchen System sollte eine SSD die Betriebssysteminstallation vorhalten. Es sollten alle technischen Notwendigkeiten für einen sauberen und nachhaltigen Betrieb der SSDs beachtet werden (Win 7 kann Trim und stellt auch gleich vernünftige Parameter ein: Ausschalten der Wiederherstellung, Defragmentierung, ...; bei Linux sollten Kernel ab 3.6 eingesetzt werden). Und bitte natürlich an aktuellen SATA 6.0 Gb/s betreiben. Ich empfehle Studium von Fachartikeln zum Thema SSD, sonst kann das ein kurzer und teuerer Spaß werden...

  • Samsung SSD 830 mit 128 GB
    genug Platz für Win und Applikationen und Luft (freier Speicher auf SSD für Langlebigkeit)
    Alternativen von Vortex, Plextor oder Intel
  • Seagate Barracuda 2000GB SATAIII (ST2000DM001)
    HD-Hersteller-Markt reguliert sich gerade - also eigentlich sowieso nur noch 2-3 Hersteller

Optische Laufwerke - kann diskutiert werden, ob überhaupt notwendig. Ich persönlich habe ja alternative Laufwerke in anderen Sytemen oder Notebooks oder auch als externen Multibrenner. Und OS lassen sich auch sehr gut oder besser  mit USB-Sticks installieren! Ein Blick auf Brenn-Medien BluRay ergab aber Erstaunliches: 25 GB BD-Rohlinge für unter 1 € - das wird also langsam interessant.

  • LG Electronics BH10LS38
    hat Super-Kritiken aber schlägt natürlich mit 55 € mehr zu einem Standard-Multibrenner zu Buche (ca. 20 €)

Gehäuse und Netzteil - hier ein sogenannter Midi-Tower mit möglichst viel Funktionalität und Qualität. Beim Netzteil wünschte ich mir ein 80+ Netzteil - mein Ökowunsch sozusagen ;-) mit allen notwendigen Anschlüssen und Versorgungen. Und bitte: das Gespann aus Gehäuse und Netzteil sollte mich nicht mit übermäßiger Lautstärke nerven.

  • Xilence Black Hornet (Midi Tower)
    ordentliches Design, Größe und Funktionalität; Extras: USB 3.0 und eSATA auf Vorderseite, 2 SATA-Wechselrahmenschächte
  • OCZ Fatal1ty Series 550 Watt
    ein 80+ Netzteil mit ordentlicher Lautstärke, abnehmbare Kabelstränge
    mit alternativem Netzteil von LC-Power lässt sich auch wieder sparen (ca.  30 €)

Peripherie - dann kann auch gleich noch eine Wireless Tastatur/Maus Kombination Berücksichtigung finden. Ich wollte schon immer die Kabel vom Computerschreibtisch verschwinden lassen.

  • Logitech Wireless Desktop MK 320
    und schon sind die Kabel wech ;-) - aber natürlich bitte Batterien/Akkus vorhalten, oder eben Ersatztastaturen/Mäuse, sonst schlägt "Murphy's Law" zu und am Sonntag-Nachmittag sind die Eingabegeräte "tot"

 

Das ist also die Wunsch-Kombination - und hwh hat mir auch schon ein attraktives Angebot unterbreitet. Aber ein solches Investement sollte reiflich überlegt und abgewogen werden. Schauen wir mal ... ich halte Sie auf dem Laufenden.
Ihr Trainer Joe Brandes, Braunschweig, 07.10.2012

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