Ab Montag, dem 08.10.2007 läuft bei der VHS Braunschweig ein Bildungsurlaub zum Thema PC Technik. Wir wollen an dieser Stelle ein paar organisatorische und inhaltliche Informationen zusammenstellen.

Ort: VHS Braunschweig, Heydenstraße, R. 201
Zeit: 5 Termine jeweils Mo - Fr, 08.30 - 16.00 Uhr (siehe Zeitplan der VHS BS)
Teilnehmer:  13 - Korrektur 2007-10-05: jetzt sind es 14
Prüfung: Donnerstag, 18.10.2007, 16.30 Uhr - Raum 2.01 (mit 11 TN)
Status Erstkorrektur: 27.10.2007 - erledigt!!
Sorry - aber die "HWs" waren nicht wie zugesagt am Freitag fertig, sondern waren noch das komplette WE und den darauffolgenden Mo bei uns beschäftigt. Jetzt aber ist die EK erledigt und ich kann mitteilen, dass alle TN die Prüfung bestanden haben!
Die Korrektur hat mir viel Spaß gemacht und die guten Erfahrungen aus dem BU bestätigt. Ich gratuliere allen sehr herzlich!

Vielen Dank für Ihr Interesse und viel Spaß bei weiteren Seminaren wünscht Ihnen
J. Brandes, Braunschweig, 2007-10-25

Auch für dieses Seminar wieder ein kleines Seminarlogbuch ... 

Montag, 08.10.2007, 08.30 - 16.00 Uhr:

  • CPUs (Namen und Zuordungen):
    AMD - Athlon, Duron, Sempron, Turion, Opteron
    INTEL - Pentium 4/D, Celeron, Core 2 Duo, Xeon3
  • Anwendungsgebiete: Desktop, Notebook, Server
  • Fachbegriffe zur CPU-Technik:Cache (kB/MB), Fertigungstechnik (nm), Die, Hyperthreading,Virtualisierungstechnik (Vanderpool, Pacifica), Taktrate (GHz),Thermische Verlustleistung in Watt (TDP)
    "Multiplikation INTEL": Taktrate CPU = Bustakt (FSB) * Multiplikation
    Beispiel: Core 2 Duo E6750 (1333 MHz Bustakt - Boardtakt)
    2666 MHz = 333 MHz * 8
    Ältere CPUs haben als Bustakte: 33, 66, 100, 133
    Aktuelle CPUs haben 133, 166, 200, 266, 333
  • Mainboard, Motherboard (Hauptplatine):
    wichtigste Baugruppen:
    CHIPSATZ (VIA, NVIDIA, INTEL, SIS, ALI, AMD/ATI)
    Sockel für CPUs - aktuelle Sockeltechniken: Intel - LGA775; AMD - AM2

 

Dienstag, 09.10.2007, 08.30 - 16.00 Uhr:

  • Wiederholung zu Montag
  • Bedeutung der Chipsätze herausgearbeitet - neuer Chipsatz bedeutet neues Board!
  • (Arbeits-)Speicher:
    RAM - flüchtig; Lesen & Schreiben
    ROM - NICHT flüchtig; NUR Lesen (BIOS)
  • RAM-Sorten:
    SRAM: statisches RAM (CACHE)
    DRAM: dynamisches RAM (klassischer Arbeitsspeicher)
  • DRAM-Sorten:
    SDRAM: Synchronous DRAM; Double Data Rate DDR-(S)DRAM;aktuell: DDR2 - in Einführung: DDR3
  • Fachbegriffe der Speichertechnik:
    CAS-Latency (CL), Dual-Kanal-Technik, DIMM,Taktrate in MHz - Zugriffszeit in ns (z.B. 100 MHz - 10 ns)
    Anzahl Kerben - Kerbpositionen, Kit (2 Module als Set),Anschlüsse (Pins), Spannungsversorgung (V),
    Steckplätze,Geschwindigkeiten/ Bandbreiten
    Anm.: ergeben sich aus den technischen Daten und der Breite des Datenbus 64 Bit = 8 Byte
  • Grafiktechnik:
    Anschlüsse: ISA (16-Bit/ kein PnP), PCI (32-Bit/ 33 MHz / PnP),AGP (Port - 1x: doppelte PCI, 2x, 4x, 8x),
    PCI Express x16 (16 Lanes PCI Express Grafik PEG)
  • Schnittstellen: ISA, PCI, PCI-X (PCI 64),
    PCI Express: Lanes, aktueller Standard: pro Lane momentan 250/500 MB/sec
  • Formfaktoren und Netzteile:
    Aktuelle Standards: ATX (microATX, miniATX), BTXNetzteil: Leistung (Watt), Anschlüsse/ Leitungen,
    ATX-Standards (20/24 Pin Hauptstecker), 4/8 Pin 12 V Zusatzversorgung,"Lautstärke"/Lüftung,
    Gleichspannungsversorgung 3,3/ 5/ 12 V, typische Leistungen für Netzteile in Watt

Mittwoch, 10.10.2007, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Wiederholung zu Arbeits-Speichern
  • Grafikartentechnik:
    Firmen für die GPUs (Graphic Processing Units):
    ATI (jetzt AMD) und NVIDIA - GPU-Namen: ATI - Radeon; NVIDIA - GeForce
  • Technikdetails: Schnittstelle (PCI / AGP / PEG PCI Express Graphic),
    Speicher (Graphik-RAM - MB/Größe, Geschwindigkeit/Taktung/Bandbreite),
    Ausgänge/Anschlüsse (VGA - 15pol, DVI - DVI-I: Analog und Digital,HDMI - Digital!! video und audio hdcp, S-VIDEO)
  • Monitore:
    Typen: Röhrenmonitor (CRT Cathod Ray Tube) und
    "Flachbildschirme" - LCD, TFT, DSTN, Plasma, OLED, ...
    Vor- und Nachteile der Monitortechniken
  • Technikdetails: Auflösung (Achtung: bei LCD feste Auflösung!),
    Grafik-RAM (Rechnung mit Auflösung und Farbtiefe), Reaktionszeiten (Response Time in ms), Farbechtheit/Kalibrierung, Blickwinkel, Gewicht/Dimensionen/Stellfläche, "Preis", Pixelfehlerklassen
  • Windows-Konfiguration der Grafik:
    1. Auflösung (Pixel)
    2. Farbtiefe (Anzahl der Farben - in Bit)
    3. Bildwiederholrate (Hertz - Hz) - richtige Bildwiederholraten kennen

Donnerstag, 11.10.2007, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Wiederholungen
  • Festplattentechnik: Umdrehungsgeschwindigkeit (U/min), Zugriffsgeschwindigkeit (ms),
    Cache (MB), Baugröße (1,8 / 2,5 / 3,5 Zoll), Anschlusstechnik (IDE/PATA, SATA/SATA II, USB, Firewire, eSATA),
    Kapazität (GB - 1024*1024*1024 Byte !)
  • Inbetriebnahme HDs: Anschließen - BIOS-Erkennung - Partitionierung - Formatierung, wichtigste Dateisysteme (FAT16/32, NTFS) 
  • IDE-Technik (Parallel ATA):  Master-Slave Jumperung, 40- und 80-poliges Kabel, Pin 1 / roter Rand,  UDMA-Modi
  • BIOS: Gründe für Aktualisierungen (Flashen), Zusammenspiel CMOS-RAM (Batterie-Puffer),
    Aufgabe des BIOS, wichtigste Einstellungen kennen bzw. sich erklären lassen (Online-Quellen)

Freitag, 12.10.2007, 08.30 - 16.00 Uhr (Nachschlag bis 16.30 Uhr ;-)

  • Ct-Artikel durchgesprochen - Ausgabe 5/2007 - nochmals kurze Stichworte:
    CPU (Sockel, Takte, FSB, Wärme/TDP, Kühlung)
    RAM (DDR-Speichersorten, Takte)
    HD (Schnittstellen, Größen, RAID 0/1/5)
    Grafik (ATI/NVIDIA, Grafik-RAM, Spieletauglichkeit)
  • Ressourcen (I/O-Ports, DMA, Speicher-Adressen, IRQ), Bedeutungen und Lösung von Ressourcenkonflikten
    speziell: IRQs (IRQ-Vergaben manuell und per PnP, IRQ-sharing, Einstellungen BIOS)
  • ACPI: modernes Powermanagement (Nachfolger von APM) und Ressourcenverteilung (APIC)
  • Optische Speichermedien (CD/ DVD/ Blue-Ray/ HD-DVD), Größen (in MB/ GB),
    Schreibformate (-+R / -+RW / RAM), Zuverlässigkeit der Medien
  • Digitale serielle Schnittstelle USB: Geschwindigkeiten und Standards (USB 1.0/1.1 / USB 2.0), Hot Plug & Play
    kurzer Hinweis auf Firewire/IEEE 1394/iLink
  • Durchsicht eines aktuellen Handbuchs am Beispiel des "ASUS P5N32-E SLI":
    Erläuterungen zum Flashen des BIOS, Hardware-Einbauten (CPU/Kühler, RAM, Karten), BIOS-Einstellmöglichkeiten (!), Bauteile auf dem Board und der Boardrückseite identifizieren
  • Nachschlag: Zusammenstellung eines Beispielrechners auf INTEL-Basis mittels des "PC Konfigurators" auf atelco.de
    Anmerkung: gutes Training für das neue HW-Wissen - genau wie das Handbuch (s.o.)! 

Ich danke Ihnen für Ihre Teilnahme und die freundlichen Worte im Feedback.
Wir sehen uns dann nächsten Donnerstag zur Prüfung oder bei anderen Seminaren.
Ihr Trainer und EDV-Dozent J. Brandes

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