• openSUSE LinuxopenSUSE Linux

Nach der Sommerpause und zum Start des Semesters an der VHS Braunschweig findet aus dem "Fachkraft IT-Systeme und -Netzwerke (FITSN)"-Zertifikat ein Seminar für das Modul "Linux" statt.

In unserem praxisorientierten Seminar werden wir die Techniken des alternativen Betriebssystems von der Installation bis zur Administration über die grafischen Frontends und auch über die Befehlszeile (Shell) erlernen.

Hier die Rahmendaten unseres Seminars:

Ort: VHS Braunschweig, Raum 2.11
Zeiten: Mo, 15.09. bis Fr, 19.09.2014; jeweils 08.30 - 16.00 Uhr
Anm.: eine freiwillige Prüfung im Rahmen der Zertifikatsreihe wird im Seminar mit den interessierten Teilnehmern abgesprochen
Termin: Mi., 24.09.2014; 18.00 Uhr; Raum 2.11 (Anmelden nicht vergessen - Kurs FWP01 - 5 TN)
Erstkorrektur: Status erledigt - 25.09.2014 - alle TN haben (super) bestanden - ein stolzer Trainer gratuliert!

Nach dem Seminar ist vor dem Seminar: wir bieten an der VHS Braunschweig auch einen "Linux Aufbauworkshop" an. Ich freue mich auf Ihre Nachfragen und Ihr Interesse an useren Seminaren!

Ich werde unser Seminar in diesem Beitrag wieder ausführlich begleiten...
Ihr Trainer Joe Brandes

 

Skript

Das alternative Betriebssystem Linux ist heute auch stark in verschiedenen Informationsquellen vertreten. Für unsere Seminare stellt der Herdt-Verlag (meistens) die passende Literatur zu den aktuellen openSUSE Distributionen parat, die von den meisten Bildungsträgern in den Seminaren zur Verfügung gestellt werden.

Mit der VHS Braunschweig stellen wir für Sie eine noch hochwertigere Seminarunterlage mit der aktuellen openSUSE 13.1 Version für unsere Seminar-BU-Woche bereit, obwohl diese Unterlage teuerer als die Standardskripte für das Modul sind! Dem Buch ist auch eine DVD eingelegt, welche die aktuellen Versionen von Ubuntu (14.04 LTS), Fedora (20.0) und eben openSUSE (13.1) als Live-DVD und Installationsmedium bereithält.

Hier als die Seminarlektüre für unser Seminar:
"Einstieg in Linux: Linux verstehen und einsetzen" (Verlag Galileo Computing)
von Steffen Wendzel (Autor), Johannes Plötner (Autor)
Taschenbuch: 422 Seiten
Verlag: Galileo Computing; Auflage: 6 (25. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3836229757 (Amazon)
ISBN-13: 978-3836229753


  • einstige-in-linux-01
  • einstige-in-linux-02

 

Ich pflege auf diesem Informationportal auch einige "persönliche Bibliotheken" zu diversen Fachthemen - so auch zum Thema "Linux Literatur".

Mo., 15.09.14

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Montag, 15.09.14, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Orientierungsphase, TN-Themen, TN-Material (Fachbuch inklusive Installations-/Live-DVD),
    freiwillige Prüfung
  • Linux (oder auch GNU/Linux)
    freier Betriebssystemkern (hier: monolithisch, wobei aktuelle Entwicklungen nicht mehr nur starr monolithisch vs. Microkernel lauten; siehe Wikipedia-Artikel Link)
    engl.: Kernel (siehe Website für den Kern auf kernel.org - Lizenz GNU Public License
  • Distributionen
    Debian - Nummer 1 bei den Server-OS für Web-Services und Co
    Ableger: Ubuntu, Ubuntu-Varianten (Kubuntu, Edubuntu, Mythbuntu, ...)
    Red Hat - Firma mit Serverlizenzen Red Hat Enterprise Linux
    Ableger: Fedora mit den offenen/freien SW-Paketen, CentOS
    Novell - SLES Suse Linux Enterprise Server
    Ableger: openSUSE - freie Community-Variante (siehe de.opensuse.org)
    weitereDistributionen: Gentoo, Mandriva, ... - the list goes on and on (s. a. www.distrowatch.com
  • Installation von openSUSE
    Install-Medien: CD (Netzwerk-Install; ca. 200-250 MB; bei Installation werden alle Pakete aktuell nachgeladen: ca. 3-4 GB),
    DVD (auch als Live-DVD), Netzwerk-Quellen (FTP, HTTP, NFS, SMB/CIFS); immer auch Quellen in 32- und 64-Bit
    Spez. von openSUSE: YaST - Yet another Setup Tool (Installations- und Setup/Konfigurationswerkzeug)
    Problem bei Installationen im Seminar: die Reborn-Karte der Rechner wird fälschlich als Standard-Netzwerkadapter gebunden, was zu Netzwerkausfall des installierten Systems führt
    Lösung: über YaST - Netzwerk konfigurieren den richtigen Adapter konfigurieren und fehlenden DNS konfigurieren
  • Partitionen
    klassische Gerätenamen /dev/sda (für den ersten Datenträger - dann /dev/sdb, ...)
    eingerichtete Partitionen mit Nummern: /dev/sda1, /dev/sda2, ...
    Alternativ: Verwendung von Geräten-ID-Bezeichnern (siehe später GRUB oder auch /etc/fstab )
    weitere Möglichkeit: UUID zum eindeutigen Bezeichnen der Partitionen/Datenträgerbereiche
    bei Installation drei Partitionen erhalten: eine Swap-Part., eine Root-Part. (/), eine Home-Part. (/home)
  • System aktualisiert
    Hier besonderes Problem, da wir von KDE-Live-DVD installiert haben: es fehlen empfohlene Pakete und Deutsche Übersetzungnen - Lösung in Konsole: sudo zypper inr  (installation recommends)
    danach grundsätzliche System-Aktualisierung mit dem Tool "apper" (in zwei Durchläufen)
  • Desktops
    KDE: erste Gehversuche mit Desktop, Einstellung Doppelklick mit Systemeinstellungen-Werkzeug (systemsettings)
    Alternativen: Gnome (Standard-Desktop bei Ubuntu), XFCE, TWM, IceWM, ...
    Übung: nutzen des bereits vorhanden IceWM mit Tool kwrite und Terminal "xterm"
  • Dateimanager
    Dolphin vs. Konqueror, Zwei-Fensteransichten, Favoriten-Leisten
    Anm.: Konquerer auch Browser und früher der Standard-Dateimanager von KDE - heute ist es Dolphin
    Übung: Einblenden der "versteckten" Dateien/Ordner (beginnen mit .)
  • Konsolen / Terminals
    Aufruf von Programmen im Desktop mit Alt + F2 - konsole
    Terminals 1 bis 6 (ohne Desktop) mittels Strg + Alt + F1 ... F6 - zurück zu Desktop mittels Alt + F7
    Beenden eines Terminals mittels exit (Anm.: logout nutzen bei Login-Shells)
    erste Gehversuche in der Konsole (shell) mit: uname -a, ls -a, ls -al
  • Midnight Commander
    mächtiger Dateiverwalter für die Konsole, mit Strg + O ein/ausblenden
  • Paketmanagement (I)
    openSUSE verwendet RPM (Red Hat Packages) mit diversen Tools, am einfachsten natürlich YaST2 mit dem Softwareverwalten betreuen, hier werden auch gleich alle Paketabhängigkeiten analysiert und aufgelöst, in Konsole später mit Tool rpm arbeiten
    Tool zypper vorgestellt; bei Debian/Ubuntu Paketmanagement (DEB, dpkg) heißt das entsprechende Tool apt (bzw. apt-get)

 

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Di., 16.09.14

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Dienstag, 16.09.14, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen
    Koordination der freiwilligen Prüfung: Mi., 24.09.2014; ab 18.00 Uhr; Raum 2.11
    Angebot an TN: Brennen von Netzwerk-Install-CD und/oder Install-DVD openSUSE 13.1 (64-Bit)
    Hinweis: Brennsoftware K3b gezeigt und auf ISO-Dateien und MD5-Prüfsummen ("Fingerabdruck" für Dateien) hingewiesen
  • Bootvorgang (Part I)
    1) BIOS/UEFI mit Bootsequenz (Startreihenfolge / Startmedien)
    Übersicht Bootmedien: USB (Sticks/HD), Netzwerk (PXE), Festplatten/SSDs, Optische Medien (CD/DVD)
    MBR (Masterbootrecord mit Partitionstabelle; Hinweis. für das Booten von HDs > 2,2 TB wird UEFI benötigt inklusive GPT)
    Win-Systeme benötigen Aktive primäre Partition inkl. eines sauberen MBR;
    Reparatur-Tipp: mit Win-DVD: bootrec /fixmbr bzw. bootrec /fixboot in Reparaturkonsole
    2) Linux-Bootmanager: GRUB, LILO (Linux Loader - die klassische Lösung);
    aktuell: GRUB2 (bestimmte Distros - z.B. Ubuntu - verwenden bereits GRUB2; technisch extrem zu GRUB abweichend und mächtiger!)
    3) Kernel und initramfs (klassisch: init Ramdisk - initrd laden
    4) init bzw. systemd (Prozess mit ID 1) siehe hierzu dann auch Runlevel
    Tipp zur Startanalyse: systemd-analyze blame
  • Runlevel
    Ordner für Skripte /etc/init.d  (Beispiel: sshd); diese Skripte arbeiten dann mit Parametern start | stop | restart
    Unterordner für die Runlevel rcX.d (X für die Level - also z.B. /etc/init.d/rc3.d oder rc5.d)
    hier liegen Verlinkungen (symbolische Links) zu den Start- (beginnen mit S..) und Stop/Kill-Skripten (beginnen mit K..)
    Neu in openSUSE: init-Technik wird durch systemd-Technik unterstützt; dadurch sollen die Start-/Stoppmechanismen durch teils gleichzeitiges Abarbeiten von Aufrufen beschleunigt werden - siehe S- und K-Links in Runlevel-Ordnern alle mit gleicher Nummerierung (hier 50 - S50... / K50...)
    Tools: runlevel, init X (S, 0, 1, 3, 5, 6), shutdown
  • YaST (bzw. YaST2)
    Rundgang durch YaST: Techniken in den Kategorien angesprochen und Fachbegriffen erläutert
    Anm.: es gibt natürlich auch eine textbasierte Oberfläche in der Konsole oder auch als Terminal-Aufruf mit Parametern
  • Mounten
    das Einbinden von Datenspeichern/Datenträgern und anderen Komponenten in das System
    Befehle: mount  (der eigentliche Hauptbefehl zum Einbinden von Laufwerken/Mounten) - umount (Mounten beenden)
    Hinweis: heutzutage bei allen Wechselmedien (optische, USB) automatisches Mounten
    Aktuellen Mount-Status anzeigen: mount (oder alternativ: cat /etc/mtab)
    Anweisungen für das System zum Mounten beim Systemstart: cat /etc/fstab
  • Detallierte Listenansicht Verzeichnisse (siehe ls -al)
    d für Directory (Verzeichnis) und - für Dateien; Zugriffsberechtigungen mittels r (read), w (write), x (eXecute) Rechten für jeweils den Besitzer/Benutzer, Gruppe und alle Anderen in 3 mal 3 Attributen/Rechten
  • Hilfe in Terminal/Konsole
    Man-Pages (z.B. man rm) oder Befehl mit --help (z.B. rm --help),
  • Tricks in Terminal/Konsole
    Befehle/Verzeichnisse/Dateien mittels Tabulator komplettieren, mit Cursor-Tasten wiederholen (durchblättern), nach oben blättern mittels Shift + PgUp (Seite hoch); die Historie aller Shell-Aufrufe des Users in ~/.bash_history; Suche in History mittels Strg + R; Löschen der Konsole mittels Strg + L; Kopieren und Einfügen (mittlere Maustaste) in der Konsole
  • Konsole:
    cd - (wechselt zwischen den letzten Dirs hin und her)
    cd ~ (wechselt in das Home-Dir)
    relative Pfade cd ../Dokumente vs. absolute Pfade cd /home/joeb/Dokumente
  • Hardware-Analyse (und mehr)
    hwinfo (z.B. mit --framebuffer, --network, --netcard, --all)
    lsbefehle (z.B. lspci, lsusb, lsmod - Anm.: Module bei Linux die Treiber)
  • weitere Gehversuche in der Konsole (shell) mit:
    uname -a  ;  cat /proc/meminfo  ;  cat /proc/cpuinfo  ;  cat /etc/fstab
  • Ausblick auf Fortsetzung der Übungen am morgigen Mittwoch: Zeigen einer Parallelinstallation zu Windows 8.1

 

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Mi., 17.09.14

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Mittwoch, 17.09.2014, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekap, TN-Fragen
    To-Do-List für Mi: Parallelinstallation openSUSE zu Windows 8.1 zeigen, Linux Dateisysteme und Zugriffsrechte, Übungen in der Shell (Shellversionen, Shellumgebung), ...
  • Forts. Konsolen-Übungen
    Erstellen von Dateien (touch) und Ordnern (mkdir)
    Verschieben von Dateien (mv - ebenfalls genutzt zum Umbenennen)
    Nutzung von relativen Pfaden: ./mittwoch gegenüber
    absoluten Pfaden: /home/joeb/mittwoch
    Nutzung von Wildcard * für ls-Befehl: ls mi* -al
  • Intermezzo: Parallelinstallation openSUSE 13.1 zu Windows 8.1 mit Install-DVD 64-Bit
    Hier: nutzen einer erweiterten Partition (/dev/sda4) mit Logischen Laufwerken (Partitionen: /dev/sda5, /dev/sda6, ...)
  • Prozesse
    Starten von Programmen in der Konsole im Hintegrund (Background - bg): kwrite mittwoch.txt &
    Konsole meldet Prozess-ID; Recherche im Verzeichnisbaum: /proc/... (Ordner mit PIDs)
    ps in Kombination mit grep zum Suchen bestimmter laufender Prozesse (z.B. sshd)
    Befehle:
    ps ax | grep firefox (bitte wieder an ps --help und man ps denken)
    hier: grep für "Filtern" von Daten (Wikipedia Link - global regular expressions print)
    Prozesse in Ordnerstruktur /proc; Tools: ps, pstree, pstree -p, top,
    kill
    (Signals beachten; "Overkill" mit -9)
    Prozesseigenschaften: PID, Status (running, sleeping, zombie)
    Tipp: Grafische Übersicht mit Strg + Esc (oder Aufruf/Suche mit System...)
  • Verzeichnisstruktur (eine kurze Übersicht - siehe auch Wikipedia)
    /bin - Binaries, ausführbare Programme
    /boot - Kernel vmlinuz (komprimiert, mehrere Versionen mit Nummern), initrd (Ramdisk)
    /boot/grub2 - Bootmanger mit Konfiguration
    /dev - Geräte (/dev/fd0, /dev/sr0, /dev/sda, /dev/sdb, /dev/null, /dev/urandom, ...)
    /etc - Konfigurationen (/etc/fstab, /etc/hosts, viele Konfigurations-Unterordner: /etc/skel, ...)
    /etc/X11 - der Ordner für den X-Server (Grundtechnik Grafikausgabe)
    /home - Benutzerprofile (/home/username)
    /lib - Programmbibliotheken (Libraries)
    /lost+found - bei journaling File Systems Daten für Fehlersuchen/Behebungen (siehe auch Toolreihe fsck)
    /media - Mountpoint für Wechselmedien
    /mnt - Mountpoint (klassisch)
    /opt - optionale Software (hier am Beispiel XAMPP Lamp Server - Link); auch: kommerzielle Software
    /proc - Prozesseverwaltung (in Ordner mit PID-Nummern)
    /root - Homedir für SuperUser root
    /sbin - Programme mit hohen Privilegien (SuperUser)
    /srv - Serverdienste (Verzeichnisse z.B. für Webserver)
    /tmp - Temporärer Ordner; gemeinschaftlich im System (später: besondere Zugriffsrechte)
    /usr - Großteil der installierten Software im System
    /var - Variable Daten
  • Dateiberechtigungen
    in detaillierter Liste die Berechtigungen r (read), w (write), x (eXecute)  für
    Benuzter/Besitzer (u - user), Gruppe (g - group) und "alle Anderen" (o - others) hergeleitet,
    Berechtigungen in der (oktalen) Form 755 oder 644 erläutert, Befehl chmod eingeführt und im Skript nachrecherchiert
    Alt.: Berechtigungen mittels Eigenschaften Dialogfenster mit Dateimanager Dolphin angesehen
  • Logging (Protokollierung)
    Tool: dmesg; Datei /var/log/messages
    Tipp: Aufrufe mit "Pagern"  less und more und Pipelines: cat /var/log/messages | more
    weitere Tools: tail oder head; laufende Ausgabe von Dateien: tail -f /var/log/messages
  • Benutzer- und Gruppenverwaltung (Part I)
    mittels YaST2 - Benutzer-/Gruppenverwaltung aktuelle Benutzer und Gruppe analysiert; Systembenutzer/Gruppen müssen erst extra ausgwählt (gefiltert) werden; Anzeige zu Benutzern mittels Befehlen whoami, who, id
    Dateien der Benutzer/Gruppen: /etc/passwd, /etc/shadow, /etc/group
    Inhalte und Aufbau der Dateien erläutert und recherchiert; Rechte analysiert und Benutzer- und Gruppen-IDs kennen gelernt; weitere Benutzereigenschaften: Home-Dir-Pfad, Shell, Sekundäre Gruppen
    Abschlussübung: neue Benutzer angelegt und angemeldet

 

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Do., 18.09.14

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Donnerstag, 18.09.2014, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekap, TN-Fragen: Bakcup-Techniken (Hinweis auf Befehl dd und auf YaST - System - Systemsicherung)
  • Datum und Uhrzeit in Konsole mit cal, date
  • Benutzer-"Wechsel" (eine Zusammenfassung)
    Switch User (su, su -l mit Wechsel in das Home-Dir, kdesu)
    sudo (quasi ein "Ausführen als")
  • Benutzer- und Gruppenverwaltung (Part II)
    Rekapitulationen mittels YaST zu Benutzern und Gruppen
    Tools: whoami, who, id, groups, useradd, usermod, userdel, groupadd, groupmod, groupdel
    beispielhafter 2-Zeiler für Standarduser (siehe useradd -D) mit Home-Dir und Passwort:
    # useradd -m -c "Teilnehmer 01" tn01
    # passwd tn01
  • Autoren Wendzel, Plötner "Linux - Das umfassende Handbuch"
    als OpenBook beim Galileo Verlag zum Online-Lesen und Download
  • Netzwerk mit openSUSE 13.1
    1) ifup - die klassische Technik der Einbindung von NICs und Netzwerkumgebungen
    2) NetworkManager - eine Red Hat Technik mit Applet (Miniprogramm für Windows Manager KDE, Gnome und Co)
    Wichtig: entweder / oder nutzen - Konfiguration mittels YaST - Netzwerkeinstellungen - Global Options
    Befehle: ping -c 10 www.bahn.de, traceroute www.vhs-braunschweig.de
    Analysewerkzeuge: dig, host, nslooukup, arp, ifconfig (auch Konf.), iwdonfig (für WLAN)
    Konfiguration DNS-Namenserver: /etc/resolv.conf (natürlich auch YaST)
    Übung: manuelle Namensauflösung für Seminarnetz mit /etc/hosts
  • RPM - Red Hat Package Mangement (in openSUSE Distro - Paketmanagement II)
    Haupttool: rpm für die Konsole (rpm -i <paket> installiert, rpm -e <paket> löscht Paket)
    Aber: rpm kann die Abhängigkeiten der Pakete nicht automatisch auflösen, daher sehr "unhandlich"
    Tipps zu rpm:
    rpm -qa | grep Firefox (findet die installierten MozillaFirefox Pakete)
    rpm -qa | grep ^mc (findet Pakete die mit mc beginnen)
    besseres Konsolenwerkzeug: zypper: (hier klappen die automatischen Auflösungen der Paketabhängikeiten)
    zypper refresh  (aktualisiert die Quellen)
    zypper update  (aktualisiert die Pakete/Installationen)
    zypper in <paket>  (installiert ein Paket)
    Quellen für Pakete: Repositories (CD, DVD, FTP, HTTP, Lokal)
    Übersicht über Repositories über YaST-Softwareverwaltung (oder zypper lr bzw. zypper repos)
    Hinweis auf Paketgruppen, Suchen/finden/installieren/deinstallieren von Paketen, Schemata
    Community Repos erweitern die Quellen für Pakete: Beispiel Build Service Virtualization ermöglicht Zugriff auf "Oracle VirtualBox" in Version 4.3.14 statt sonst nur in Version 4.2.18; neue Repos mit eigener Signatur (Key)
    Beeitstellung von Installationsmedien und Software für openSUSE über Webportal erlaubt Recherche und Quellsuche für Pakete
    automatische Installation mit Hilfe von YaST Meta Packages (*.ymp) in Form von 1-Click-Installs bei openSUSE
    Alternative: Software mit eigenem Setup/Installer oder in Form von Quellcodes (Sources); letztere Quellen müssen erst mit den passenden Compilern (GCC - GNU C Compiler) übersetzt werden

 

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Fr., 19.09.14

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Freitag, 19.09.2014, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekap, TN-Fragen
  • To-Do-Liste für Freitag
    Komplettierung Konsole: tar, gzip, rm, chmod, chown (Übungen); Rechte : Sticky-Bit, Set-UID-Bit, findutils-locate
    Editor: VI (bzw. VIM) - ein Editor für Alle(s) auf allen Plattformen (man hat aber auch mcedit ;-)
    Runlevel: Übung mit ssh-Dienst, Firewall, ssh-Client (ssh -X); Hinweis auf Cron
    Drucken: Installation/Konfiguration einer Druckserver-Umgebung für den HP Color Laserjet 500 (m551)
    Downloads: Musterprüfung "Linux" - Lernzielkatalog/Bewertungsraster
  • Konsole (Übungen und Fortsetzung Befehle)
    cd, ls, mkdir (Hinweis auf "Casesensitiviy": Ordner freitag vs. Freitag), touch (im Homedir)
    chmod - Ändern von Datei- und Ordnerrechten: chmod 600 test02.txt
    chown - Ändern von Benutzer/Besitzer und auch Gruppe: sudo chown root:root test03.txt
    chgrp - zum Ändern der Gruppe (kann ja auch mit chown erledigt werden)
    mcedit - Texteditor des Midnight Commander
    ln - Verlinkungen (Symbolische und Hardlinks): ~> ln -s Dokumente/freitag/test01.txt linkname
    der "linkname" kann auch weggelassen werden, dann wird Dokument-/Ordnername genutzt
    bei Nutzung von Hardlinks ändert sich auch die Spalte von "ls -all" vor den Benutzern, da Hardlinks "quasi feste" Dateien an unterschiedlichen Orten darstellen: durch die Zahl kann man dann auch feststellen wie oft das Objekt im Verzeichnisbaum verdrahtet ist
    find - ein einfaches Suchwerkzeug
  • locate (ein Datenbank-gestütztes Such-/Indexsystem)
    Nachinstallieren von Paket "findutils-locate": Übung mit YaST Software Modul
  • tar (Tape Archiver )
    Sammlung von Backup- und Archivierungstools, beispielhaft Nutzungen:
    tar cvzf Dokumente.tgz Dokumente  (packt und zipped Ordner Dokumente in Archiv Dokumente.tgz)
    tar xvzf Dokumente.tgz  (entpackt Archiv Dokumente im aktuellen Verzeichnis)
    in Grafischer Oberfläche (über Dolphin): Ark
    Erstellen von Prüfsummen ("Fingerabdruck") mittels md5sum (oder sha256sum)
    komplette Partitionen oder Festplatten lassen sich mit dd sichern (Live-Medien nutzen - z.B. Anleitung)
  • Drucken
    verschiedene Nutzung und Installationen unter Linux
    1) lpd - Line Printer Daemon, der klassische Dienst zum Verwalten von Druckern, Druckjobs, Printqueues
    2) YaST Modul Drucker  - zum Installieren oder Verwalten
    3) Windowmanager Druckerkonfigurationen (KDE, Gnome) - sind möglichst zu vermeiden und statt dessen:
    4) CUPS - Common Unix Printing Service (Apple) - der aktuelle Standard und Distro-unabhängig und per Weboberfläche verwaltbar: localhost:631 (also Port 631)
    im Seminar: Beispielinstallation eines "HP Color 500 Laserjet (m551)" mit Hilfe der HP Linux Imaging and Printing Toolserie auf hplip.net Website; damit werden alle nötigen Dateien (Druckertreiber ppd) und Konfigurationen erstellt
  • Runlevel konfigurieren
    YaST Modul Dienste-Verwaltung - Check des System-Status und Starts im Runlevel 5; Hinweis auf Tool insserv
    Erinnerung Konsole: ps ax | grep sshd
  • Firewall (YaST Modul)
    Konfiguration der genutzten NIC-Interfaces, Zone (External Zone) und zugelassene Dienste (hier am Beispiel "Secure Shell Server")
  • ssh - Secure Shell
    sichere Verbindung mit Hilfe von Client-/Servertechnik zwischen Linux-Systemen
    Server: sshd (meist in Form des openssh); Client: ssh
    Aufruf von ssh in Konsole: ssh -X Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  (hier inklusive X-Server-Programmaufrufmöglichkeit)
    Wndows-ssh-Client: putty (Link), WinSCP (Link - komfortabler Dateimanager mit ssh)
    Profitipp auf Win-Systemen: Installation Cygwin (Linuxumgebung auf Windows laufend; mit Paketen xinit, xterm und openssh Grundausstattung)
    Andere Fernverwaltungstechniken (Linux): VNC oder RDP (Remote Desktop) mit Tool krdc
  • VI (bzw. VIM - der VI improved)
    unterschiedliche Modi: Einfügenmodus (z.B. mit Taste i), Kommandomodus (ESC)
    Kommando: :w (schreiben), ZZ (Schreiben und beenden; :q (Quit - mit :q! Beenden erzwingen)
    Tipp: vi test.txt (gleich Datei laden/erstellen); view test.txt (nur Lesen-Modus - view halt)
    Anmerkung: auch als Fensterprogramm verfügbar gvim (also eigentlich aus der Gnome-Ecke)
  • TN-Bescheinigungen, Feedback-Bögen, letzte TN-Fragen

 

 

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Befehlssammlung

Befehlssammlung zur Konsole/Terminal: (in lockerer "Schüttung" ;-)

Ich habe immer schon für die diversen Linux-Schulungen Auflistungen für Konsohlenbefehle bereitgestellt. Jetzt habe ich mich mal hingesetzt und eine ordentliche Tabelle mit einem "unvollständigen Best-of der üblichen Verdächtigen" erstellt.

Sie können diese Auflistung in einem Extra-Beitrag dieses Portals finden.

 

Vielen Dank für Ihr überaus freundliches Feedback im Laufe der Woche und am Ende des Seminars. Ich freue mich auf unsere nächsten Termine (Prüfung) und Seminare.
Ihr Trainer Joe Brandes

 

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