Dieser Workshop richtet sich an interessierte Teilnehmer, die tiefer in das Betriebssystem Linux eintauchen möchten. Das Seminar soll die Informationen zum Thema Linux (siehe auch Seminar des FITSN) vertiefen und fortführen: Linux als Serversystem und Diensteanbieter in Netzwerken und Infrastrukturen. 

Topologie Linux Workshop - in hoher Qualität/PDF und als LibreOffice Draw ODG für Trainees
Topologie Linux Workshop - in hoher Qualität/PDF und als LibreOffice Draw ODG für Trainees

Wir werden uns alle notwendigen Themen für die dargestellten und mit Trainees abgesprochenen Einsatzzwecke vornehmen und dann die Serverdienste implementieren und nutzen. Und natürlich nutzen wir auch die Gelegenheit die tägliche Nutzung unserer Linux Systeme zu optimieren.

Die dargestellte Topologie soll den Roten Faden für unser Seminar darstellen und wird aktiv mit den Trainees im Rahmen des Seminars erarbeitet. Die Dokumentation wird den Trainees in hoher Qualität (PDF) und als LibreOffice Draw Dokument für eigene Anpassungen (firmaxy.local) bereitgetstellt.

Hier die Rahmendaten unseres Seminars:

Ort: VHS Braunschweig, Raum 2.11
Zeiten: Mo, 12.01. bis Fr, 16.01.2026; jeweils 08.30 - 16.00 Uhr
Downloads: OneDrive (Trainer Joe Brandes)

Ich werde unser Seminar in diesem Beitrag wieder ausführlich begleiten...
Ihr Trainer Joe Brandes

 

🔔 Intro

Topics

  • Orientierungsphase, TN-Themen (s. a. Seminartopics Bullet-List)
  • Roter Faden
  • Seminartopics
  • Distributionsauswahl: Debian
    Anm.: natürlich auch alternative Distros jenseits der Serverumsetzungen und für eigene Tests!
  • Virtualisierung

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Seminaren haben wir für diese Woche eigentlich nur eine Grundidee und wollen uns unseren Roten Faden selber stricken.

Roter Faden

Diesen Begriff hört man in meinen Seminaren häufiger ;-).

Unter einem roten Faden versteht man ein Grundmotiv, einen leitenden Gedanken, einen Weg oder auch eine Richtlinie. „Etwas zieht sich wie ein roter Faden durch etwas“ bedeutet beispielsweise, dass man darin eine durchgehende Struktur oder ein Ziel erkennen kann.

Quelle: Wikipedia - Roter Faden

Unsplash Bild: amirali-mirhashemian-hTeYcjviZ-s-unsplash-cropped.jpg

Gemeint ist hier: Das grundsätzliche Verständnis der fraglichen IT-Techniken. Am Besten gleich so, dass man auch nach einer Zeit ohne Beschäftigung mit diesen Techniken sehr schnell wieder in Fahrt kommen. 

Seminartopics

Notwendige und/oder mögliche Inhalte in lockerer Schüttung und aus Sammlungen aus Vorseminaren und Trainee-Wünschen:

  • KVM-Host: Debian 13 Trixie
    • Installation, Konfiguration 
    • Netzwerktechnik: Bridges und Co
    • Nutzung von KVM/qemu mit GUI und CLI
  •  Infrastruktur-Services
    • DHCP - mit neuem KEA Server (statt ISC DHCP Server)
    • NAT-Routing - mit aktuellem nftables/nft Service
    • DNS - mit klassischem BIND
  • Sicherheit / Firewalling / Routing
    • nftables und nft-Tool / ggf. ufw
    • Netfilter / iptables - das klassische Grundsystem unter der Haube für nftables verstehen
  • Web-Applikationen mit LAMP
    • Apache2 Webserver
    • MySQL/MariaDB Datenbank
    • PHP - Serverseitige Skripttechnik
  • Fileserver
    • Samba - einfacher Fileservices für heterogene Netze (oder auch als LDAP oder Samba AD)
    • NFS Exporte
  • Tipps & Trick für die tägliche Arbeit in Linux bzw. Linux Terminals
    • Shell: Bash (oder Zsh), FZF, Tmux, Alternativen zum Gnome Terminal: Kitty, ...
    • professionelle SSH mit Linux- und Windows-Clients (siehe auch SFTP)
    • Softwareverwaltungen RPM, DEB
    • VIm / Neovim - Editor professionell beherrschen
    • ...
  • Special: Arch Linux - Linux from Scratch - keinen Installer nutzen / OS manuell implementieren!
  • Systemüberwachung und Network Monitoring
  • ...

Schauen wir mal... und wir haben ja auch nur 5 Tage 😜 

Distributionswahl: Debian

Für den Linux Workshop benötigen wir "Baupläne / Konfigurationen" für die verschiedenen Service-Umsetzungen (siehe DHCP, Routing, DNS, ...). Und da werden wir uns an einer Distribution orientieren - sozusagen eine Seminardistribution vorgeben.

Wenn man meine Info-Portale zu Linux Seminaren über die Jahre verfolgt hat, dann wird man dort oft openSUSE im Rahmen der Einführungsveranstaltungen finden. Ausnahmen stellten hier nur LPIC-Seminare oder andere vertiefende Linux (Server, Workshop) Seminare dar, in denen wir häufig mehrere Distros installieren, kombinieren und kennenlernen. Und in diesen Bereichen sind wir dann auch sehr schnell bei Debian gelandet!

Linux Liniennetzplan c't 2022

Meine Hauptentscheidungskriterien für die Auswahl einer (Trainings-)Distribution:

  • Community-driven vs. Company-driven Distributions 
  • Opensource vs. Enterprise
  • Stabilität und Zuverlässigkeit
  • Long-Term-Support, oder zumindest Langzeitverfügbarkeit

Die aktuellen Entwicklungen bei Suse - und übrigens auch bei vielen anderen Company-driven Distros (siehe CentOS) - führt zu einer stärkeren Verlagerung zu der maßgeblichen Community-driven Distro überhaupt: Debian. Das soll ausdrücklich keine generelle Kritik an Company-drive Distros darstellen.

Debian ist mittlerweile über 30 Jahre verfügbar (Geb. August 1993) und hat über Jahrzehnte seine Zuverlässigkeit und Nutzbarkeit unter Beweis gestellt. Und natürlich stellt Debian die Säule und den Ursprung für Hunderte von Distributionen der Debian-Family dar: Debian Derivate wie Ubuntu(s), Kali, LMDE, MX Linux, Antix Linux, elementary OS,...

Hier also die Vorgaben zu den im Seminar eingesetzten Distros bzw. Betriebssystemen:

Für den Einsatz im (virtuellen) Firmennetzwerk und für die nötigen Infrastrukturen werden wir folgende Standard-Distributionen einsetzen:

  • Debian (Trixie 13)
    NAT-Router mit nftables-Firewall; Services:  DHCP, DNS
    und natürlich auch als (VM-)Client
  • Distroalternativen (nach Wunsch Trainees)
    für den Einsatz in der virtuellen Netzwerkumgebung (als Clients) 
    oder eigenständige Tests mit Services mit diesen Debian-Alternativen
  • Windows 11 - natürlich nur als Client 😜 in unserer Linux-Basierten Infrastruktur
    Ich stelle eine Bloat-freie MicroWin Install-ISO bereit (schnellere Installation, kleinere Storage und RAM-Footprints)

Virtualisierung

Virtualisierungstechniken gibt es viele und jede dieser Lösungen hat seine/ihre Vor- und Nachteile:

  • VirtualBox - jetzt Oracle, in Vorseminaren Workshop in Kombination mit openSUSE, kostenlos
  • Microsoft Hyper-V für Windows - kostenlos bei allen nicht Home-Versionen; Azure Cloud $$
  • Vmware Lösungen - siehe: Broadcom Problem, Enterprise $$$$$$$$$$
  • XEN - siehe Citrix Enterprise Lösungen $$$, aber auch kostenlos möglich
  • Nutanix - Enterprise (KVM-basiert), HighEnd $$$$$
  • Incus - Free / OpenSource, kostenlos oder auch Dienstleister
  • XCP-ng - sehr verbreitet in Homelab / Nord-Amerika, nicht kostenlos $
  • VergeOS - Enterprise Vmware-Alternative (KVM-basiert), nicht kostenlos $$$$$ 
  • KVM/qemu ✔️ quasi Linux-OnBoard-Technik, kostenlos, OpenSource 
  • ProxmoxVE - basierend auf Debian, KVM/qemu VMs und LXC- oder Standard-Container, kostenlos oder Enterprise $

Und wieder: diese Aufstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Und es sollen hier auch keine detaillierten Darstellungen  ausgeführt werden. Und überhaupt haben wir für Container (Docker) oder Virtualisierungen entsprechende Seminare im Angebot oder auf Anfrage gerne bereit 😜.

In Seminaren im Dunstkreis der PC Systembetreuer / Fachkraft IT-Systeme und Netzwerke Seminare greifen wir oft zu den Hyper-V-Lösungen für die entsprechenden Windows Host-Systeme. In unserem Linux Workshop wollen wir aber natürlich zur hauseigenen KVM/qemu Technik greifen.

 

 

Zum Seminarende:

  • Digitale Unterlagen (Screenshots) - bereitgestellt bzw. Erinnerung an Online-Repo
  • TN-Bescheinigungen, Feedback-Bögen
  • letzte TN-Fragen
  • Rückbau SSD (!!)

Ihr Trainer Joe Brandes

Privates

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Sie finden auf dieser Seite - als auch auf meiner privaten Visitenkarte joe-brandes.de einige Hintergrundinformationen zu mir und meinem Background.
Natürlich stellt die IT einen Schwerpunkt in meinem Leben dar - aber eben nicht nur ...

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Ich erarbeite und konzipiere seit über 30 Jahren IT-Seminare und -Konzepte. Hierfür stehen der "PC-Systembetreuer / FITSN" und der "CMS Online Designer / CMSOD". Ich stehe Ihnen gerne als Ansprechpartner für Ihre Fragen rund um diese und andere IT-Themen zur Verfügung!

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Wer einmal zum Snookerqueue gegriffen hat, der wird es wohl nicht wieder weglegen. Und ich spiele auch immer wieder gerne eine Partie Billard mit den Kumpels und Vereinskameraden. Der Verein freut sich über jeden, der einmal in unserem schicken Vereinsheim vorbeischauen möchte.

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