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Einführung zum "CMS Online Designer"

Die Online-Technologien erleben eine rasante Entwicklung! In täglichen Fernsehspots vermitteln Technologie-Konzerne jeder solle sich online präsentieren und das sei ja auch mit ein paar Klicks erledigt. Während wir selbstverständlich die professionelle Darstellung als Wunsch unterstützen, müssen wir aus praktischer Sicht aber erfahren, dass es eben nicht „mit ein paar Klicks“ getan ist.

Wie jede technische Errungenschaft verlangen vor Allem die aktuellen Online-Techniken eine fundierte und solide Einarbeitung in die unterschiedlichen Aspekte dieser Technologien. Da gilt es viele Techniken zu erlernen, um eigene Webveröffentlichungen in der gewünschten Art zu präsentieren und mit den erforderlichen Funktionalitäten auszustatten.

 

Intentionen des Zertifikats

Technische Ausbildungen mit den geschilderten Inhalten laufen sonst über deutlich längere Zeiträume und mit größeren Seminarzyklen. Das will der „CMS Online Designer“ konzentrieren und verdichten. Wir wollen unser Credo

"Praxisorientierte Webtechnik von A bis Z: aktuelle Online Techniken von der statischen Website bis zu Content Management Systemen."

auf kompakte aber eben auch intelligente Art und Weise mit Leben erfüllen!

Die Seminare sollen auf einen Zeitrahmen von 40 Unterrichtseinheiten (á 45 Minuten) begrenzt sein. In diesem Zeitumfang soll die Umsetzung der Themenblöcke ermöglicht werden. Natürlich können auch längere Zeiten angeboten werden, was einer tieferen Erarbeitung der Sachgebiete sicherlich nicht abträglich wäre. Unsere Ideen gehen hier in Richtung von Projektarbeiten rund um den „CMS Online Designer“ durch welche erstens die weitere Vertiefung der Inhalte gewährleistet wäre und zweitens die aktive Begleitung der Trainingsteilnehmer im Anschluss an Seminare und Prüfungen möglich wäre. Eine genauere Ausarbeitung dieser Ideen steht aktuell noch aus.

Für eine erfolgreiche Bearbeitung der abschließenden Prüfungen ist eine intensive praktische Auseinandersetzung mit den Themenschwerpunkten und die Erarbeitung der Musterprüfungen unabdingbare Voraussetzung!

Das Zertifikat bietet ein „Rahmenwerk“ (neudeutsch: Framework) aus beispielhaften Umsetzungen zu den diversen Inhalten der vier Module. Die intensive Anwendung und Erarbeitung dieser Kernbeispiele soll und muss den Mittelpunkt der Seminarreihe darstellen.

Die Lernzielkataloge (LZK) versuchen die Themen zu strukturieren. Die zugehörigen Bewertungsraster (BWR) geben dann detailliertere und aktuelle Hinweise und bieten auch konkrete Technikbeschreibungen.

Beispiel:

LZ: Dokumenttypdefinitionen (DTDs)
BWR: Syntax, Bedeutungen, Versionen, Schwerpunkt XHTML 1 Transitional

Für die vier Module stehen kombinierte LZK/BWR in gesonderten Dokumenten zur Verfügung!

 

Die Themen dieses Zertifikats streifen immer wieder auch andere Technik­schwerpunkte. Das liegt in der Natur der Sache, da wir mit den Themen des „CMS Online Designer“ einen großen Technikbereich abdecken und eben auch immer wieder andere Techniken berühren. Die Konzentration unseres Konzepts gebietet den Trainern und Teilnehmern sich auf unser „Kerngeschäft“ zu konzentrieren! Angrenzende Themen wie beispielsweise

  • professionelle Bildbearbeitung (z. B. mit Adobe Photoshop),

  • Java/ Javascript Programmierung (oder auch AJAX),
  • professionelle Serververwaltungen (Apache Webserver, Microsoft IIS)

müssen mit anderen Seminaren abgedeckt werden.

 

package_edutainment

Nachtrag - Gedanken zur Historie

Bereits mehrere Jahre führe ich mit diversen Bildungsträgern Seminare im Bereich der „CMS – Online – Techniken“ durch. Und immer wieder wurden Gespräche geführt und Ideen über eine praxisorientierte Ausbildung und eine zugehörige Zertifikatsreihe ausgetauscht. Die Zeit für eine intensive Erarbeitung eines solchen Online-Technik-Zertifikats war noch nicht gekommen...

… Der Browserkrieg war in vollem Gang, die W3C-Normen führten ein Nischendasein, barrierefreies Webdesign hieß immer auch schmuckloses Design, Hoster hatten PHP-Umgebungen, die sich nur mit erheblichen Aufwand nutzen ließen, jede Woche gab es ein neues revolutionäres CMS - diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen.

… ABER: „Alles wird gut“ und es schien lohnenswert sich mit dem Entwurf einer Seminarreihe zu beschäftigen. Hier also die guten Nachrichten:

  • die Browser-Hersteller (Microsoft eingeschlossen) halten sich mehr und mehr an die Normen des W3C für (X)HTML und CSS. Man könnte sogar argumentieren, dass sie die Normen in der Praxis vorweg nehmen!

  • Barrierefreiheit ist wichtig und kein Ausschlusskriterium mehr für ansprechende, funktionale und ordentliche Webseiten

  • Hosting auf PHP-Basis ist jetzt Standardtechnik;
    die PHP-Technik (Versionen 5.2/ 5.3) bietet sichere, robuste und zukunftsorientierte Serverumgebungen (Stichwort: PHP 6.0)

  • Dynamische serverseitige Skripttechniken können sich auf die Datenbank-Server MySQL verlassen! Sie können aber auch gerne mit alternativen Opensource Datenbanken oder kommerziellen Systemen integriert werden (Datenbankabstraktion).

  • Bei den CMSen hat sich die Spreu vom Weizen getrennt: Unsere Vertreter Joomla! und TYPO3 besitzen aktuelle Technik und sind in einer starken (auch deutschsprachigen) Gemeinschaft verwurzelt. Gleichzeitig wurden sie teils von Grund auf aktualisiert, um auch den kommenden Ansprüchen zu genügen.

 

Publishing tool

Identified sites

%

1

Joomla!

99,483

20.14%

2

WordPress

95,602

19.35%

3

TYPO3

76,000

15.38%

Tabelle 1: Statistik CMSCRAWLER.com (ca. 3 Mio. CMS analysiert, Nov/2010)

  • Und hier das vielleicht entscheidende Kriterium für ein Zertifikat zu den aktuell führenden Online-Techniken: in jeder Umfrage im Netz oder der klassischen Presse werden diese Fähigkeiten vehement eingefordert. Und die Hitlisten der „Human Skills“ (neudeutsch für die besagten Fähigkeiten) werden von den Technologien (X)HTML, CSS und PHP und unseren CMSen angeführt.

 

    blockdeviceKomponenten der Module

    Alle beteiligten Technik-Komponenten des geplanten Zertifikats befinden sich aktuell in einer Erneuerungs- und Stabilisierungsphase, die jeweils die Nachhaltigkeit und mehrjährige Verlässlichkeit festschreibt. Das ist mehr als man von diesen schnelllebigen Techniken normaler Weise erwarten kann. Aber jetzt stehen die Zeichen günstig:

    • (X)HTML – die Dokumentstrukturen (DTDs) sind standardisiert, HTML5 wird aktiv von allen Beteiligten (Browser-Hersteller, W3C, Audio-/Video-Codecs) vorangetrieben oder bereits vor der eigentlichen fertigen Normierung bereitgestellt (siehe Backend von TYPO3, das bereits HTML5 nutzt).

    • CSS – die Standards CSS 2.x (und mittlerweile auch CSS 3) werden immer besser umgesetzt (Acid-Tests, webstandards.org)

    • PHP – die serverseitige Standardskriptsprache ist mit Version 5.3 bereits kompatibel zu PHP 6 und somit für Jahre standardisiert. Die deutschsprachige Community ist sehr stark.

    • MySQL – die Übernahme von SUN durch Oracle beinhaltet zwar ein paar Unwägbarkeiten für die freie Community-Version, aber es gibt Anzeichen, dass sich im Hosting-Bereich nicht viel ändern wird. Und im Übrigen gibt es genügend alternative freie Datenbanken als Ersatz und Möglichkeiten der transparenten DB-Anbindung unabhängig von der DB (Datenbank­abstraktionen, z. B. PDO oder CMS-eigene Anbindungen).

    • CMS Joomla! – mit Version 1.5 bietet sich seit Jahren eine stabile Plattform mit rekord­verdächtiger Anzahl von Erweiterungen an. Mit der LTR Version 2.5 (Long Term Release) steht eine komplett überarbeitete Codebasis (aktuelle Sicherheitsaspekte PHP, MVC) zur Verfügung! Die Joomla!-Gemeinschaft baut auf das Modell des LTS (Long Term Support; hier dann ca. 18 Monate; Januar 2012 - Juli 2013 für die 2.5-Version).

    • CMS TYPO3 – das Top-System bis hin zum Enterprise-Einsatz schickt sich seit geraumer Zeit an, sich neu zu erfinden und dabei alles bisher Erreichte zu erhalten und auch die neuesten Web-Entwicklungen zu integrieren. Mit der Version TYPO3 4.5 steht seit Anfang 2011 das erste System der TYPO3-Entwickler mit Long Term Support (LTS, >3 Jahre) an. Das System ist außerdem technisch kompatibel zum vollständig neu entwickelten TYPO3 5.0 (basiert auf FLOW3 Framework und wird in den Vorversionen als Phoenix bezeichnet).

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